In der Verlängerung den EVZ bezwungen

EV Zug – ZSC 2:3 (1:0, 0:2, 1:0) n.V.

Gut 50 Personen fanden sich an diesem Samstagabend in der Kunsteisbahn in Oerlikon ein. Sie wollten aus der Ferne den dritten Sieg der Zürcher miterleben. Natürlich hatten die Zürcher auf dem Eis in Zug dasselbe Ziel und das Unterfangen startete gut. Viel Druck entwickelte das Team von Marc Crawford auf das Tor von Sandro Zurkirchen. Ein Erfolgserlebnis blieb aber vorderhand aus. Das Kräfteverhältnis änderte sich erst nach Hälfte des ersten Drittels und einer Strafe gegen Cunti. Doch auch Zug sündigte im Abschluss. Erst im zweiten Powerplay von Zug, diesmal sass Kenins auf der Strafbank, konnte Holden den ersten Treffer erzielen. Eine Reaktion vor der Pause war für den ZSC nicht mehr möglich.

Die Wende im Mitteldrittel
Und auch zu Beginn des zweiten Drittels sah es vorderhand nicht nach dem Ausgleich aus. Es brauchte schon eine Strafe, ehe der Z zu guten Chancen kam. Einen Schuss von Seger konnte Zurkirchen nur abwehren, aber nicht festhalten, und der Abpraller war eine Sache für Monnet. Der Topscorer war somit in der 29. Minute für den Ausgleich besorgt. Sekunden danach konnte Ambühl noch alleine auf das Tor der Zuger losziehen, doch er scheiterte und so fiel die erstmalige Führung an diesem Abend der Zürcher noch nicht. Doch genau dieser Ambühl war es, welcher in der 37. Minute einen Slapshot unhaltbar in die Maschen knallte. Nun hatte der ZSC seine Spielfreude gefunden und kam noch vor Drittelsende zu weiteren Chancen. Tore aber fielen keine mehr. Mit den beiden Toren kehrten die Zürcher diese Partie im mittleren Spielabschnitt.

Der Ausgleich und die Verlängerung
Im dritten Drittel war dann die Geschichte ziemlich ausgeglichen und damit dies nicht nur auf dem Eis, sondern auch auch auf der Anzeigetafel so war, erzielte Zug in der 46. Minute den Ausgleich. Danach hatten beide Teams ihre Chancen auf eine erneute Führung. Zum Ende des Drittels durfte Zug noch einmal in Überzahl agieren. Zug drückte auf den Siegestreffer, aber Bärtschi hatte per Konter die Chance zum Tor. Doch auch nach der Videokonsultation durch die Schiedsrichter blieb der Entscheid „kein Tor“ bestehen. Trotzdem fasste der Z noch einmal Mut und erspielte sich noch einmal Chancen. Die Verlängerung konnte aber auch diese Phase nicht mehr verhindern.

Die Extrarunde war dann eine Angelegenheit auf Messers Schneide. Sowohl Zug wie auch der Z hatte seine Möglichkeiten. Aber es waren die Zürcher, die das bessere Ende hatten. Einen Pass von Blindenbacher verwertete Monnet vor dem Tor zum Sieg. Zwei Tore von Monnet und das gesteigerte Selbstvertrauen waren die ausschlaggebenden Punkte an diesem Abend. Damit kann der ZSC morgen, im Spiel gegen den HC Lugano, einen weiteren Schritt in Sachen Heimrecht machen.