Zug und Lugano als nächste Herausforderungen

Mit den beiden vergangenen Siegen gegen Rapperswil und Genf haben sich die Zürcher Rang 3 erkämpft und können diesen Rang am kommenden Wochenende gleich selber verteidigen und fixieren. Besonders das Mitteldrittel im Spiel gegen Genf dürfte den Zürcher Spielern viel Selbstvertrauen gegeben haben. Bei acht Schüssen in diesem mittleren Spielabschnitt durften Cunti und Co. gleich vier Mal jubeln. Auch die gezeigte Leidenschaft und der Kampfgeist, welcher in dieser Partie zu sehen war, darf als sehr positiv gewertet werden.

Zuerst gegen den EV Zug
Seit dem Ende des Lockout ist der EV Zug eher mit sinkender Formkurve unterwegs. In den bisherigen zwei Partien gab es einen Punkt und eine regelrechte Klatsche. Zuhause gegen Ambri musste das Team von Shedden sechs Tore einstecken. Spielt der ZSC nur annähernd so wie am vergangenen Dienstag, dann dürfte Zug auch in diesem Spiel wenig zu bestellen haben. Die Angelegenheit allerdings auf die leichte Schulter nehmen ist nicht empfehlenswert, denn es muss ja nicht zwingend sein, dass der EV Zug seine Form vor den Playoffs doch noch findet.

Wie Ihr sicher wisst, sind die Sicherheitskontrollen vor der Hertihalle in Zug seit einigen Jahren deutlich verschärft worden. Daher ziehen es die meisten Fans vor, die Partie in der Kunsteisbahn in Oerlikon (direkt neben dem Zürcher Hallenstadion) zu Verfolgen. Dort  gibt es sicher für jeden genügend feste und flüssige Nahrung. Es sind also alle dazu aufgerufen, die Partie in der KEBO zu verfolgen.

Für Lugano geht es um die Playoffs
Am Sonntag wartet dann im Zürcher Hallenstadion der HC Lugano. Ein Team, welches noch immer mit dem Playoffplatz zu kämpfen hat, gerade einmal sechs Zähler trennen Lugano und den EHC Biel. Dementsprechend sind am Sonntag keine „Geschenke“ aus den Händen der Tessiner zu erwarten. Wie auch der ZSC konnte Lugano die letzten beiden Spiele erfolgreich absolvieren und sich so wieder eine verbesserte Ausgangslage im Kampf um die Startplätze in den Playoffs erspielen. Das Spiel der Luganesi steht und fällt mit der Form von Metropolit und Heikkinen. Sie beide verbuchten insgesamt 28 Tore und 46 Assists. Es wird also ein wichtiger Teil sein, diese Linie gekonnt aus dem Spiel zu nehmen.