HC Genf-Servette: Wenn die Form zu früh kommt

Der HC Genf-Servette war das Team der Anfangsphase. Kaum ein Gegner konnte in den ersten Partien mit McSorleys Equipe Schritt halten. Ein Startrekord mit neun Siege in Serie waren die Folge davon. Nun, gut 10 Spiele vor den Playoffs ist der Überflug längst beendet. Noch zehrt das Team von der ungemein starken Startphase, den Rückfall auf Rang 3 konnte aber auch dies nicht verhindern.

Kampf um die Playoffform in den letzten Spielen
Ähnlich wie bei den Zürchern geht es auch in Genf um das Finden der nötigen Form für die Playoffs. Denn aus den letzten 11 Partien erspielte sich das Team nur noch 12 Punkte. In den letzten beiden Partien klappte es nicht einmal mehr mit einem Tor. Somit warten die Genfer seit nunmehr über 125 Spielminuten auf ein Erfolgserlebnis. Toregfährlichster Spieler bei Genf ist mittlerweile Juraj Simek, welcher sich nach seinem gescheiterten NHL-Abenteuer in seiner dritten Saison bei Genf gut entwickelt hat und bereits 18 Treffer bejubeln durfte.

Zwei wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten
Für den ZSC geht es in den nächsten beiden Spielen um mehr als nur sechs Punkte, es geht um die Rückeroberung des vierten Platzes, welcher den Heimspielbonus im Viertelfinal einbringt. Mit Zug und morgen Dienstag Genf stehen zudem auch die beiden „formschwächsten“ Teams der Top 4 auf dem Programm, aber durchaus auch potenzielle Gegner für den Viertelfinal. Zwei Siege sind also nicht nur für die Tabellenplatzierung und eine steigende Form förderlich, sondern auch als kleines Machtgehabe im Hinblick auf einen möglichen Viertelfinalgegner.