Wichtige 3 Punkte in Rappi

Rapperswil-Jona 1:3 ZSC (0:0; 1:2; 0:1)
Beflügelt durch die frühe Strafe Schäppis startete Rappi stark ins erste Drittel und drückte auf den Führungstreffer. Nur dank Lukas Flüeler und der fehlenden Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor blieb es beim 0:0. Auch danach drückte Rappi der Partie den Stempel auf. Die Zürcher hingegen wirkten ideen- und konzeptlos. So war es nicht verwunderlich, dass auf Zürcher Seite keine nennenswerten Chancen zu verzeichnen waren. Dies änderte sich erst nachdem die Zürcher in der 12 Minute mit viel Glück einen Gegentrefer verhindern konnten. Der Zett wirkte nun entschlossener und kam zu einigen Chancen, welche aber zu keinem Ertrag führten. Auch ein Powerplay kurz vor der Pause konnte der ZSC nicht nutzen, so ging es mit einem aus Zürcher Sicht eher schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause.

Rappi mit dem Führungstreffer – Zürich mit einer schnellen Antwort
Wieder begann das Drittel mit einer Strafe auf Zürcher Seite. Dieses Mal machte es Rappi besser und ging mit 1:0 in Führung. Die Zürcher waren gewillt diesen Rückstand schnellst möglich aus zu gleichen und kamen zu zahlreichen Chancen. Rapperswils Torhüter Müller behielt jedoch die Übersicht und verhinderte immer wieder den Ausgleich. In der 27. Minute war jedoch auch er geschlagen als Thibault Monnet ihn mit einem herrlichen „Buebetrickli“ aussteigen liess und zum 1:1 einschob. Die Zürcher wollten nun mehr. Keine zwei Minuten später schoss Luca Cunti im Fallen – nach einem unwiederstellichen Solo durchs gegnerische Drittel – zur erstmaligen Führung für den ZSC ein. Rappi Coach Roggenmoser nahm darauf hin sein Timeout. Doch dies bewirkte nur, dass das Spiel etwas abflachte und Chancen nun Mangelware waren. Bärtschi und Bastl verpassten es, noch vor der zweiten Pause den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen.

Offener Schlagabtausch mit wenigen Chancen
Wie das zweite Drittel aufgehört hatte, ging es im letzten Drittel weiter. Chancen waren weiterhin selten zu bestaunen, jedoch war nun mehr Tempo im Spiel. Die Zürcher verpassten es aus ausichtsreichen Kontern Kapital zu schlagen, spielten das Ganze aber in der Form einer Klassemannschaft zu Ende und gewährten Rappi nun praktisch keine Chancen mehr. In den letzten 5 Minuten drückten die Zürcher nochmals aufs Tempo und kam tatsächlich noch zu einigen Chancen. Eine dieser Chancen verwertete Mark Bastl in der 59. Minute zum 1:3. Dies war die Entscheidung in dieser Partie. Eine defensiv sehr solide Leistung brachte den Zürchern die budgetierten 3 Punkte ein. Es war ein wichtiger Sieg auch für die Moral der Zürcher.