Eine Niederlage gegen Davos

HC Davos – ZSC 3:1 (2:1, 1:0, 0:0)

Mit dem Sieg gegen den EHC Biel legte das Team um Marc Crawford einen wichtigen Grundstein, um sich durch ein gutes Wochenende wieder mehr Luft nach unten zu verschaffen und oben den Anschluss zu halten. Auf den Kantonsrivalen Kloten waren es vor der Partie im Landwassertal bereits sieben Punkte.

Gewillt dieses Ziel zu erreichen starteten die Zürcher in diese Partie. Und nach bereits fünf Minuten wurde er für diesen Effort belohnt. Cunti erhielt in der Mittelzone die Scheibe und auch viel Freiraum – Sekunden danach jubelte der Z. Cunti hatte Genoni zwischen den Schonern erwischt. In demselben Takt ging es weiter, die Zürcher agiler und spritziger. Trotzdem erzielte Davos nach 14 Minuten den Ausgleich. Erst danach und aufgrund einer Flut an Strafen gegen den Z erhielt die Zürcher Dominanz einen Abbruch. Der Z bekam dagegen keine Strafe zugesprochen. Folge davon war der Führungstreffer kurz vor Ende des Drittels, in Überzahl wohlverstanden. Somit endete ein Drittel, welches der Z eigentlich im Griff hatte.

Kein Schwung im Mitteldrittel
Im zweiten Spielabschnitt fehlte es dem Zürcher Spiel deutlich an Schwung. Gefährliche Torchancen gab es kaum welche und so wurde man das Gefühl nicht los, dass die Zürcher irgendwie nicht als Sieger vom Eis gehen konnten. Erschwerend dazu kam, dass der Schiedsrichter nicht gerade für den ZSC pfiff. Aber natürlich muss da vorne auch mehr kommen. Trotzdem war das fatale 3:1 die Folge einer ungerechtfertigten Strafe gegen Geering. Seger ärgerte sich darüber und wurde dafür zusätzlich noch mit zehn Minuten bestraft. Thornton schoss 0.2 Sekunden(!!!) vor Drittelsende in die Maschen. Diese letzten Aktionen waren für Crawford zu viel, er wartete vor dem Kabinengang um dem Schiedsrichterquartett seine Meinung davon zu schildern.

Das perfekte Wochenende verpasst
Etwas besser gestalten die Zürcher den letzten Spielabschnitt. Sie brachten wieder vernünftige Angriffe auf die Eisfläche. Dennoch reichte es nicht zu einem weiteren Treffer, wenn auch in der 45. Spielminute die Latte im Weg stand. Danach kämpften die Zürcher ordentlich, aber es reichte trotz einer 6 gegen 4-Situation – kurz vor Ende und für fast zwei Minuten – nicht mehr zum Anschlusstreffer. Damit verpassten die Zürcher das perfekte Wochenende. Weiter geht es am nächsten Freitag auswärts in Rapperswil.