Ein entscheidendes Wochenende steht an

Mit der Niederlage gegen den SC Bern ist der Z auf Rang 5 stecken geblieben. Mit drei Punkten Rückstand auf den Vierten – den SC Bern – und mit vier Punkten Vorsprung auf die Klotener. Entsprechend kann das nächste Wochenende als wegweisend bezeichnet werden. Mit sechs Punkten könnte der ZSC bestenfalls auf Rang 2 vorstossen. Dagegen könnten zwei Nuller einen Abstieg bis auf Rang 6 bedeuten mit direktem Anschluss an den Strich. Mit dem EHC Biel und dem HC Davos stehen zwei Teams, welche unter den Zürchern klassiert sind, auf dem Programm, was die Brisanz der beiden Spiele zusätzlich erhöht.

EHC Biel: Was kommt nach dem Lockout?
In der NHL wird fleissig verhandelt und mit einem möglicherweise positiven Entscheid wird bereits in der Nacht auf Freitag gerechnet. Was passiert mit Biel, falls der Lockout wahrhaftig endet? 36 Tore von deren 111 erzielten Kane und Seguin, was einer Quote von 32% ausmacht. Vorerst ist der Lockout aber noch Tatsache und auch wenn Seguin bereits abgereist ist, so bleibt den Seeländern zumindest noch Kane erhalten. Trotzdem läuft es aktuell nicht für das Team von Kevin Schläpfer. Nur noch vier Punkte aus den letzten fünf Partien konnten gewonnen werden und der Kampf um den Strich spitzt sich aktuell mehr und mehr zu. Genau dieser Umstand macht die Bieler gefährlich, denn aktuell kämpfen sie um eine der letzten Chancen, die Playoffs zu erreichen.

HC Davos: Wohin geht die Reise der Bündner?
Besser sieht es aktuell beim HC Davos aus. Mit dem 6:1-Kantersieg gegen Ambri haben die Davoser nicht nur einen guten Start ins neue Jahr erreicht, sondern auch einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Top 8 erreicht. Denn auch der HC Davos befindet sich im Kampf um die Playoffplätze. Die Formkurve zeigt bei den Bündnern aber eher nach oben, denn immerhin konnten sie drei der letzten sechs Partien gewinnen.

ZSC: Angriffsauslösung, Durchsetzungswillen und Chancenauswertung verbessern
Für Marc Crawford gibt es in den nächsten Tagen einige Baustellen, welche er zu bereinigen hat, bevor man sich auch nur annähernd in Playoffform befindet. Beim Spiel gegen den SC Bern gab es gut 52 Minuten lang nur wenige wirklich gefährliche Chancen. Zu viel fand ausserhalb der gefährlichen Zone vor dem gegnerischen Tor statt. Zu wenig konsequent wurde diese gesucht und damit auch gefunden.  Und war er dann doch Mal dort, dann landeten die Schüsse oftmals direkt beim Torhüter. Es fehlt aktuell definitiv an der Coolness und der Unbeschwertheit vor dem gegnerischen Tor. Die drittschlechteste Offensivabteilung – nur noch Ambri und Langnau stehen schlechter da – zeigten diese Problematik schonungslos auf.