Eine Niederlage gegen den Tabellenletzten

SC Langnau – ZSC 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Gut 400 Personen reisten heute mit dem Extrazug ins Emmental und wollten ihre Mannschaft, beim Tabellenletzten, siegen sehen. Aber Achtung: Langnau hatte nach ihrem Trainerwechsel, Fust musste gehen und Alexander Reinhard kam, eine Miniserie. Sowohl gegen Ambri, wie auch gestern Abend gegen den Erzrivalen Bern, ergatterten sie drei Punkte. Ein bisschen etwas an Selbstvertrauen war also bei den Langnauern vorhanden und durfte der ZSC keinesfalls unterschätzen.

Und dieser kleine Anflug von Selbstvertrauen kamen die Zürcher bereits in den ersten Minuten zu spühren. Keine zwei Minuten waren gespielt, da war Lukas Flüeler bereits zum ersten Mal geschlagen Der Z offensichtlich überrascht vom Start der Langnauer. Es wurde in den darauffolgenden Minuten nicht wirklich besser. Und als zur Hälfte des Startdrittels bereits das 2 unter dem Namen des Heimteams stand, da war der Fehlstart perfekt. Nun folgte eine kleine Reaktion der Zürcher, doch diese war nur selten zwingend und wenn doch, agierte Thomas Bäumle stark. So geschehen bei Brown und Maurer, welche beide aus aussichtsreicher Position scheiterten. Damit musste sich Crawford in der Pause etwas einfallen lassen, dass dieses Spiel nicht zum dritten Sieg für das Team aus dem Emmental führte.

Auch im zweiten Drittel nicht fähig ein Tor zu schiessen
Das zweite Drittel brachte die Hoffnung auf Besserung!? Weit gefehlt. Noch schlimmer und konzeptloser liefen die Zürcher auf der Eisfläche herum. Im Nachhinein wäre ein Weltuntergang am gestrigen Tag nicht mit einem Nachteil verbunden gewesen. Hinten Flop und vorne fast noch schlimmer. Langnau kämpfte und fightete, der ZSC dagegen wirkte mehr wie an einem obligatorischen Weihnachtsevent. Da war nichts von Spielfreude und Leidentschaft auszumachen. Das beste nach dem zweiten Drittel war das Resultat. Mehr gab es vom ZSC in diesem Drittel nicht zu berichten. Selbst auf den Rängen, wo 400 Zürcher zusammengequetscht im Gästesektor standen, war unterdurchschnittliche Stimmung.

Zweimal 60 Minuten ohne Tor
Noch ein Abschnitt gab es für den Z zur Aufholjagd. Und wahrhaftig, das Team von Crawford drückte vor Bäumle. Viele Spielsituationen fanden vor Thomas Bäumle statt, doch dieser war heute in einer grossartigen Verfassung. Alle Chancen machte er mit seinen Reaktionen, und wohl auch einer grossen Portion Glück, zu nichte. Und wenn es noch einen Beweis brauchte, dass die Langnauer heute den Sieg mehr wollten, dann tat es das 3:0 kurz vor Spielende. Einen wunderbaren Konter schloss Pelletier zum Endresultat ab. Damit wanderte zum dritten Mal drei Punkte ins Emmental.

Vielleicht haben die Schauplätze neben dem Eis dem Team doch etwas zugesetzt… Jedenfalls wirkte die Leistung gehemmt und wenig befreit, so machte es gerade keinen Spass zum Zuschauen!

DRZ Fahrt nach Langnau

Das Spiel

3 Gedanken zu „Eine Niederlage gegen den Tabellenletzten

  1. d niederlag isch erbärmlich gsi, jefoch ned s schlimmschte am abig. d spieler ziehnd ab id garderobe ohni sich bi de 400fans z bedanke bzw. z entschuldige. das findi wurkli truurig und da möchti gern e erchlärig vo de spieler ghöre!

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