Eine klare Niederlage gegen Fribourg

ZSC – HC Fribourg-Gotteron 0:4 (0:3, 0:0, 0:1)

Im Vorfeld der heutigen Partie gegen den Leader war es weniger die sportliche Ausgangslage, denn viel mehr Tambellinis Abgang, welcher zu Diskussionen führte. Eines ist klar: Die Abreise war selbst für die Beteiligten eine Überraschung. Der Kanadier verbrachte die letzte Zeit normal in der Physiotheraphie. Weder im Team noch mit dem Trainer gab es offensichtliche Differenzen. Ob Tambellini allerdings noch einmal zurückkehrt, ist aus sachlicher Perspektive betrachtet, eher unrealistisch.

Fribourger Effizienz zum Auftakt
Daneben wurde ja aber auch noch Eishockey gespielt und dies nicht einmal bedeutungslos, ging es für Fribourg doch um die Tabellenführung und für den Z um einen Platz in den Top 4. Und der ZSC startete eigentlich nicht schlecht in die Partie, musste aber in der zweiten Minute bereits einen Penalty hinnehmen. Und Hasani verwertete diesen knapp. Mehr als ein Haar passte nicht zwischen Scheibe und Linie. Aber der Treffer zählte. Weiter ging das Ungemach für den Z. Einen Powerplaytreffer von Cunti aberkannten die Schiedsrichter. Noch vor der zweiten Drittelspause fielen zwei weitere Treffer für Fribourg. Diese nutzten ihre wenigen Chancen konsequent aus und führten verdient, wenn auch die Höhe der Führung nicht ganz stimmte.

Mehr oder weniger konzeptloses Eishockey im Mitteldrittel
Wollten es die Zürcher im Mittelabschnitt besser machen, brauchte es eine schnelle Reaktion. Aber irgendwie wollte es heute nicht klappen. Gotteron spielte mit sehr viel Selbstvertrauen und damit kriegte er den ZSC in den Griff. Dazu kam, dass der Z seine guten Chancen fahrlässig vergab. Bestes Beispiel dafür war kurz vor Spielhälfte Ambühl, welcher die Scheibe nicht über den Schoner von Conz heben konnte. Danach reichte es Brown und dieser packte sich Birnbaum für eine kleine Keilerei. Wer in dieser Affiche den Kürzeren zog war auch klar. Doch die Anzeigetafel zeigte auch nach dem zweiten Drittel ein klares Ergebnis.

Ohne ersichtliche Reaktion in die Niederlage
Gerne hätten wir über das letzte Drittel etwas besseres geschrieben, doch änderte sich auch hier nur wenig. Der Z wirkte gehemmt und brachte kaum ein Bein vor das andere. Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber mit dieser Spielart kann diese Saison noch ganz ungemütlich werden. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Crawford den Torhüter aus dem Spiel nahm. Im Gegenteil – es folgte das 4:0 und damit das Endresultat in diesem Spiel.

Ob diese Niederlage nun mit Tambellinis Verschwinden etwas zu tun hat oder nicht, Potenzial gibt es innerhalb der Mannschaft noch genügend. Das Ergebnis ist dabei nicht einmal der entscheidende Punkt, viel mehr die Art und Weise des heutigen Spiels.

Eine nächste Momentaufnahme des Zürcher Formstandes gibt es bereits am nächsten Samstag. Es wartet die Auswährtsfahrt nach Langnau – hoffentlich dann mit etwas mehr Erfolg.

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