Ein Derbysieg dank Flüeler und einem Last-Minute Tor

EHC Kloten – ZSC 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) 

Der Winter ist auch ausserhalb der Eishockeystadien richtig angekommen. Es war also auch vom Ambiente her angerichtet und einem hoffentlich spektakulären Derby stand nichts im Weg. Mit dem Spieltag vom Freitag gab es am oberen Ende der Tabelle eine Verschiebung. Zum ersten Mal seit dem September wurden die Genfer ihre Leaderposition los. Was wiederum zeigt, dass eine gute Frühform nicht zwingend ein Vorteil sein muss.

Zurück aber zur heutigen Partie, welche der Z heute wieder mit Roman Wick in Angriff nahm. Der Stürmer hatte seine ehemalige Mannschaft schon zwei Mal in dieser Saison abgeschossen. Und heute zum dritten Mal? Doch am Anfang starteten die Gastgeber besser in diese Partie. Vor allem an der defensiven Konsequenz fehlte es in dieser Startphase. Folge davon war das 1:0 in der sechsten Minute. Und auch danach war der Z noch nicht richtig auf der Höhe. Aber genau in dieser Phase – genauer gesagt in der 9. Minute – versenkte Brown einen Abpraller bei Rüeger. Nun war der Z etwas besser in der Partie. Dennoch gab es im eigenen Drittel einige Aussetzer, aber Flüeler hielt grossartig und zeigte einige grosse Paraden im ersten Drittel. Somit ging es mit dem ausgeglichenen Spielstand in die Pause.

Ausgeglichenes Mitteldrittel
Was fehlten waren die Emotionen. Beide Teams spielten die Angelegenheit mehr oder weniger ruhig herunter. Im zweiten Drittel war es erneut der EHC, welcher aktiver wirkte und mehr für die Führung tat. Aber auch bei ihnen fehlte die letzte Konsequenz und der nötige Wille um jeden Preis ein Tor zu erzielen. Erst gegen Ende des Drittels – Rüeger spielte etwas sterbender Schwan und Ambühl musste auf die Strafbank – erhielt diese Partie etwas Würze. Aber auch hier mochte nicht wirklich Stimmung aufkommen, weder auf dem Eis, noch bei den Zuschauern.

Kloten besser und Zürich mit drei Punkten
Auch im Schlussabschnitt änderte sich an dieser Tatsache nur wenig. Kloten wirkte frischer und es war Flüeler zu verdanken, dass diese Partie auch gegen Ende noch ausgeglichen stand. Bei ihm fehlte es nicht an Emotionen und so ragte er aus dem Zürcher Kollektiv heraus. Erst als sich die meisten Matchbesucher bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, da legte Zürich noch einen Gang zu. Doch auch der letzte Effort schien erfolglos zu bleiben, denn weniger als 60 Sekunden vor Ende hatte Kloten die Chance zu befreien. Aber Ambühl konnte dies verhindern, und da Monnet noch vor dem Tor stand, erhielt dieser die Chance zum Siegestreffer in letzter Sekunde. Und prompt lenkte Monnet den geslappten Pass von Bärtschi in Maschen. Der Jubel war grenzenlos im Zürcher Sektor und Kloten im Elend.

Den Bärenanteil an diesem Sieg hatte allerdings Lukas Flüeler. Er wirkte heute souverän und strahlte die nötige Sicherheit aus. Damit legte er dem Grundstein für den heutigen Derbysieg! ZSC suscht gar nüt!

3 Gedanken zu „Ein Derbysieg dank Flüeler und einem Last-Minute Tor

    • Kann man überhaupt noch einen guten Ersatz verpflichten? Steiner’s Vertrag läuft aus! :-). Salis ist bestimmt schon dran! Pöh

  1. Reisende soll man nicht aufhalten aber wirklich sehr schade. Ich hoffe einfach, Edgar Salis hat sich wirklich um Monnet bemüht (hbe das so meine Zweifel) und macht nciht den gleichen Fehler mit Ambühl

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