Ein wichtiger Sieg für die Moral gegen Ambri

ZSC – HC Ambri-Piotta 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)

Im Vorfeld der Partie zwischen dem ZSC und dem HC Ambri-Piotta verstärkte sich die Diskussion um einen mögliche Verpflichtung von Sidney Crosby. Heute Morgen gab es diesbezüglich vom Sportchef persönlich ein Dementi. Klar ist, dass der aktuell technisch beste Eishockeyspieler für jedes Team eine Verstärkung darstellt, doch zu den aktuellen Konditionen und unter der herrschenden Situation ist eine Verpflichtung von Crosby nicht realistisch.

Lauwarmes Startdrittel
Feinkost war es nicht, was die Zuschauer im Startdrittel zu sehen bekamen. Beide Teams agierten sehr verhalten und jeweils fast ohne Torchancen. Bis zur 11. Minute hatte der torlose Spielstand bestand, da fasste sich Ambühl ein Herz und durchlief die gesamte Verteidigung von Ambri. Der Angriff hatte Erfolg und kam auf die Anzeigetafel! 1:0 für den Z. Damit änderte sich aber nur wenig am Niveau der Partie. Steven Widmer und Sandro Zangger – beide eigentlich im Kader von GCK – hatten in der Folge noch die besten Chancen für den Z.

Neues Spiel im zweiten Drittel
Im Mittelabschnitt änderte sich dann das Spiel gewaltig. Die Zürcher wurden besser und vor allem zielorientierter. Dustin Brown feuerte nach 23 Minuten einen Schuss ab und Shannon stand am richtigen Ort bereit. Es hiess somit 2:0. Eine kleine Druckphase der Gäste führte dann bereits zum Anschlusstreffer. Es war eine Mischung aus fehlender defensiven Orientierung und einem misslungenen Befreiungsversuch von Lukas Flüeler. Die Reaktion auf diesen Treffer war der Schlüssel für den heutigen Erfolg. Nur gerade zwei Minuten später traf Bärtschi mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 3:1. Vorausgegangen war ein Weltklasse-Flippass von Thibaut Monnet, welchen so nicht mancher Schweizer Spieler beherrscht.

Nun klappte beim ZSC beinahe alles und so war das 4:1 das Ende einer wunderbaren Kombination. Shannon bediente diesmal Brown und dieser tanzte den verbliebenen Gegenspieler aus und verwandelte seinen Abschluss. Nun reduzierten die Zürcher das Tempo Schritt für Schritt. Es gab also die Möglichkeiten für die jungen Spieler sich zu zeigen. Dies nutzen insbesondere Widmer und Zangger aus und zeigten beide einige Aktionen, welche sie für weitere Aufgaben empfahl.

Torloses Schlussdrittel und lockeres Auslaufen
Damit  hatte der Widerstand von Ambri sein Ende gefunden. Die Zürcher genossen ein eher gemütliches Schlussdrittel. Noch einige schöne Paraden von Lukas Flüeler und etwas Offensivhockey bekamen die gut 8000 anwesenden Zuschauer zu sehen. Mit diesem Sieg habe sich die Zürcher endgültig die beiden Partien gegen Davos und Fribourg aus dem Kopf geschossen. Auch wenn dies natürlich niemand zugeben mochte, so war die gezeigte Reaktion in den letzten beiden Spielen doch sehr wichtig für den Charakter der Mannschaft. Und heute machte das Zuschauen im Zürcher Hallenstadion wirklich Freude. Da passten die Laufwege, die Kombinationen und auch die Angriffsauslösungen.

Weiter geht es am kommenden Samstag, dann mit dem nächsten Derby und dem hoffentlich dritten Sieg in Folge!