Bewährungsprobe Ambri-Piotta

Auf die zwei Kanterniederlagen gegen Davos (1:6) und Fribourg (4:7) antwortete der ZSC mit einem 5:1-Sieg in der Resega. Insbesondere die Leistungssteigerung von Dustin Brown – zwei Tore und zwei Assists – ermöglichte diese Reaktion. Was aber steht hinter diesem Erfolg? Ist es eine Art Wende oder doch nur ein Exploit einer Linie?

Ambri mit leichtem Aufschwung
Diese und andere Fragen werden zum ersten Mal Morgenabend, im Spiel gegen den HC Ambri-Piotta, beantwortet. Die Leventiner konnten gestern Sonntag das Direktduell gegen Rapperswil-Jona gewinnen. Beim 4:3-Sieg beeindruckte vor allem der Kampfgeist und die Tatsache, dass der Sieg durch das Kollektiv zu Stande kam. Damit setzten sie sich von Tabellenschlusslicht Langnau ab und erhalten noch einmal eine kleine Hoffnung auf einen Platz an der Sonne, trotz 15 Punkten Rückstand auf die Playoffplätze.

Nahrung erhält diese Hoffnung auch durch den Zuzug von NHL Goalie Cory Schneider. Im Gegensatz zu seinen Feldspielkollegen fand der Transfer von Schneider beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mit 40 von 43 gehaltenen Schüssen, beim Einstand gestern gegen Rapperswil, gelang dem Lockoutspieler ein sehr erfolgreicher Einstand.

Das Startdrittel gewinnen
Entsprechend klar ist die Aufgabenstellung an die Zürcher zu formulieren: den leichten Aufschwung sofort unterbinden und die Gäste nicht ins Spiel kommen lassen. Am Besten tut er dies mit zwei bis drei schnellen Toren und einem physischen Körperspiel. Natürlich einfach gesagt als getan, aber je länger die Leventiner im Spiel sind, desto besser für die Gäste.

Einige gelungene Aktionen – am Besten von den Stürmern, welche aktuell noch unter ihren Erwartungen geblieben sind – würden die Zielvorgabe „Sieg“ also deutlich erleichtern. Noch unausgeschöpftes Potenzial ist bei den Zürchern genügend vorhanden.

ZSC suscht gar nüt!