Fehleranalyse der 6:1 Niederlage gegen den HC Davos

Lange mussten wir den Rotstift nicht mehr zur Hand nehmen und die offensichtlichsten Fehler der Zürcher aufzeigen, aber nun ist es wieder soweit. Die 6:1 Niederlage vor heimischem Publikum war zwar in dieser Form gar etwas hoch, da insbesondere im ersten Drittel die Zürcher eigentlich die bessere Mannschaft war. Die Fehler, die hinter den ersten vier Toren – wir haben nur diese Tore ausgewertet – waren zum Teil haarsträubend. Stürmer die nicht genügend konsequent mit in die Defensive gingen und Verteidiger, welche offensichtlich nicht im Bild waren, welches ihr Aufgabengebiet ist, waren die Basis für diese „Klatsche“ gegen den HC Davos.

1. Tor, 09:20 ZSC – HC Davos 0:1:
Es war der Anfang des Endes. Auf ein vermeintliches Offside folgte das 1:0 für den HC Davos. Ausgangslage für den Treffer war ein Stellungsfehler des Captains Matthias Seger…

ZSC - HC Davos, 1. Tor:

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Der ZSC in der Defensivbewegung ungenügend. Die Offsidefrage, welche sich bei diesem Treffer stellte, kann aufgrund dieser Bilder nicht abschliessend geklärt werden.

 

2. Tor, 13:50 ZSC – HC Davos 0:2:
Eine Zwei gegen Eins Situation war hier der Auslöser für den Treffer. Zwar konnte diesem mit gemeinsamen Einsatz entschärft werden, doch dabei ging der Rückraum vergessen und damit auch der Torschütze des 0:2.

ZSC - HC Davos, 2. Tor:

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Bei der Entstehung des zweiten Treffers am gestrigen Abend standen die Zürcher ziemlich neben ihren Positionen. Zwei Davoser sind beinahe auf Höhe der blauen Linie und nur ein Zürcher ist noch verbleibend.

3. Tor, 20:37 ZSC – HC Davos 0:3:
Gespielt waren gerade einmal 37 Sekunden im Mitteldrittel und was folgte, war eigentlich das grösste kollektive Black-Out am gestrigen Abend. Da passte gar nichts und Bürgler nutzte die ihm gewährten Freiheiten aus.

ZSC - HC Davos, 3. Tor

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Zwei Zürcher Spieler kümmern sich um den Davoser mit der Scheibe, dagegen geht Bürgler am rechten unteren Bildrand vergessen.

4. Tor, 21:16 ZSC – HC Davos 0:4:
Und nur Sekunden nach dem dritten Treffer von Davos folgt auch noch der vierte. Erneut in der Defensive ohne Zuordnung und Zuteilung. Es war die frühe Vorentscheidung für die Gäste.

ZSC - HC Davos, 4. Tor

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Die Angriffsauslöung hier war selbst für die TV Kameras zu schnell. Doch die Zürcher sind einfach zu weit von ihren Gegenspielern entfernt...

Quelle der Bilder: Teleclub

7 Gedanken zu „Fehleranalyse der 6:1 Niederlage gegen den HC Davos

    • Hmmm… die Fehler sprechen für sich. Also was das genau mit lächerlich zu tun hat, kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Aber lasse mich gerne von Dir eines Besseren belehren…

  1. Ich hoffe für Euch, dass die Spieler nie diese Website besuchen. Ich würde Euch danach jedes Interview verweigern. Wirklich peinlich. Aber klar, Seger macht einen Stellungsfehler bei einem klaren Offside. Schon mal überlegt, dass er absolut richtig steht wenn dieses Offside gepfiffen werden würde? Ich habe auch die Befürchtung, dass ihr noch nie selber Eishockey gespielt habt.

    • Über das erste Tor und deren Regelverstösse kann absolut diskutiert werden. Trotzdem nimmt Seger hier nicht den Gegner, sondern das Tor ins Visier und folglich entsteht ein Tor.

      Und Du siehst die 2 gg 1 Situationen, welchen den Treffern zwei und vier voraus geht als absolut normal? Sorry, dass sind doch klare Abwehrfehler. Oder meinst Du wir verlieren 6:1 ohne Fehler zu machen???

    • Darauf zu spekulieren, dass der Schiri pfeift bzw. offside anzeigt ist absolut das Dümmste, was man machen kann…pfeift der Schiri nämlich nicht, ist man der Depp, wie in diesem Fall Seger…

  2. Also ich weiss nicht was diese Kritik jetzt soll. Ich spreche über die Kritik über die Analyse, denn meiner Meinung nach ist die Analyse absolut korrekt und alle die motzen sollen es selber besser machen. wobei die Analyse hier sowieso nicht so schwer ist, jeder sieht dass der Zett Stellungsfehler gemacht und in der Abwehr wie ein Hühnerhaufen herumgestanden ist. bei einer 6:1 Niederlage sollte die Kritik nicht an die Schiedsrichter (obwohl vieles fragwürdig war) oder an diese Homepage gehen sondern einzig und allein an die Spieler des ZSC (ausgenommen Flüeler)!!!! und was ich schon lange loswerden wollte ist eine kleine Kritik an Herr Crawford, verstehe nicht warum er so offensiv spielt und gerade als Flüeler raus ging und man einen üblen Doppelschlag kassiert hat, da hätte ziemlich jeder andere Trainer ein Time-out (klar wird oft überschätz) genommen um etwas Ruhe ins Team zu bringen und um Wolf die Möglichkeit zu geben sich etwas einzuwärmen!!!

  3. Ich finde die Analyse in Ordnung! Ich habe zwar auch noch nie selber selber Eishockey gespielt (Nur zum
    Plausch). Trotzdem traue ich mir als 15 Jahre Saisonkartenbesitzerin eine Analyse zu! Wie man bei einer 6 zu 1 Niederlage überhaupt den Schiedsrichter disskutiert verstehe ich nicht. Meiner Meinung nach war die Abwehrleistung unterirdisch! Ihr vom ZSC Blog leistet tolle Arbeit! Interessante Beiträge und Spielberichte selbstgeschrieben sind schon immer kurz nach dem Spiel online find ich Top! Weiter so.

    @ Zwergli: Darüber nerve ich mich schon die ganze Saison. Oft merkt man wie der ZSC ins unglück reinrennt und Crawford nimmt nie ein Time Out! Wenn man
    im zweiten Drittel in 40 Sekunden zwei Tore kassiert wäre das doch der richtige Zeitpunkt! Hier denke ich auch immer ans 2. Heimspiel gegen Rappi als wir kurz vor Schluss 3 Tore kassieren und verlieren. Wieso versucht er nie die Spieler mit einem Time Out wachzurütteln?

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