Ein Abend zum Vergessen gegen Davos

ZSC – HC Davos 1:6 (0:2, 1:3, 0:1)

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden lautete die Affiche Davos gegen Zürich. Gestern konnte der ZSC das Eis als Sieger verlassen und dies wollte er vor heimischem Publikum erneut tun. Ein gut gefülltes Hallenstadion (es waren über 10’000 Zuschauer anwesend) hoffte auf eine spannende Partie und hoffentlich den nächsten Dreier aus Zürcher Sicht. Beim Z fehlte heute neben Wick und Blindenbacher auch noch Mark Bastl, dies aufgrund einer Knieverletzung. Bei Davos fehlte neu auch noch Hoffmann.

Die Verletztenliste war also bei beiden Teams nicht frei von wichtigen Spielernamen. Entsprechend vorsichtig gingen beide Teams an die Partie heran. Kaum Emotionen und noch viel weniger Chancen wurden in der Statistik vermerkt. Der Z war optisch leicht besser aber ebenfalls ohne Grosschance. Allgemein war das Spiel arm an Aufregern: Bis zur 9. Spielminute und dem 0:1 für Davos. Irgendwie wirkte der Treffer nicht regelkonform, denn der Davoser fuhr in Flüeler und der Abpraller konnte vom Mitspieler in die Maschen versenkt werden. Und es ging weiter mit demselben Spiel. Zürich Zeigte sich agiler und zielorientierter, aber Davos nach 14. Minuten mit dem zweiten Tor. Die Zürcher waren nicht gut bedient mit diesem Ergebnis.

Desolater Z – effizienter HCD
Schlimmer konnte es nicht kommen, dachte man. Aber als nach 120 Sekunden im Mitteldrittel schon die „4“ auf der Anzeigetafel unter dem Namen HC Davos aufleuchtete, war die Geschichte eigentlich schon durch. Und für Davos wäre es beinahe noch besser gekommen, denn der neu eingewechselte Tim Wolf wirkte keinenfalls stilsicher. Die Auswechslung von Flüeler hatte nichts mit dessen Leistung zu tun, konnte er doch wahrlich nichts gegen die Tore unternehmen. Noch einmal, gespielt waren 26. Minuten und eine Strafe gegen Davos lief, kehrte die Hoffnung in die Halle zurück. Denn soeben hatte Cunti den Puck erfolgreich über die Linie gestochert. Aber die Euphorie verblasste schnell als Ryser zum nächsten Davoser Tor traf. Gerne hätte ich mich an dieser Stelle auch noch über die Leistung der Schiedsrichter ausgelassen, welche nicht NLA-tauglich war. Aber bei einem 5:1 nach zwei Dritteln müssen die Fehler an anderen Orten gesucht werden!

Ein Drittel ohne Bedeutung
Es wäre Zeit geblieben um zumindest noch einige physische Akzente zu setzen. Doch der Z gab sich quasi kampflos geschlagen. So macht es wenig Spass dem Z zuzuschauen. Das 6:1 ist hierbei fast zu vergessen.

Mit 6:1 wurde der Z in die Kabine verabschiedet. Es war die höchste Niederlage der laufenden Saison. Nun geht es am Dienstag weiter gegen Fribourg. Dann hoffentlich mit einem besseren Ergebnis.

Ein Gedanke zu „Ein Abend zum Vergessen gegen Davos

  1. del curto sait in goalie fahre… mit em schiri hüt die perfekt taktik! nur en schlittschuehhighkick direkt im genoni sis fuckface ohni strof wär hüt die perfekt antwort gsi…

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