Im vierten Derby zum dritten Mal siegen

Im vierten Duell der laufenden Saison treffen Platz 2 und Platz 7 aufeinander. Doch die Ausgangslage in diesem Aufeinandertreffen kann nicht aus der Tabelle entnommen werden, sind doch die Formkurven total unterschiedlich. Konnte der ZSC aus den letzten sieben Partien gerade einmal noch fünf Punkte erkämpfen, so verbuchte der Kantonsrivale sechs Siege in Serie – 17 von 18 möglichen Punkten – und verlies so die Playoutzone.

Starke Offensive bei Kloten
Die Erfolgsserie der Klotener ist auf eine effiziente Offensive zurück zu führen. Aus vielen Chancen erzielen sie viele Tore. Alleine in den letzten sechs siegreichen Partien feuerte das Team von Tomas Tamfal 199 Schüsse ab und erzielten dabei 25 Treffer, was eine starke Chancenverwertung von 12.5% ergibt. Als gefährlichster Schütze stellte sich Simon Bodenmann, der ehemalige WG-Partner von Lukas Flüeler, heraus. Er durfte bereits 10 Mal über seinen eigenen Treffer jubeln.

Fehlende Chancenauswertung und defensive Aussetzer
Genau anders stellt sich die Situation bei den Zürchern dar. In der gleichen Zeitspanne, den letzten sechs Partien, erarbeitete sich der ZSC 185 Chancen und erzielte dabei 19 Tore, was einer Chancenverwertung von knapp über 10% gleichkommt. Alleine Roman Wick hatte 17 Abschlüsse und traf nur einmal in die Maschen. Aber auch andere vermeintliche Führungsspieler, wie Tambellini, Bärtschi und Flüeler, befinden sich zurzeit nicht einer Form, in welcher sie ein Spiel entscheiden können.

Die Favoritenrolle für das morgige Spiel im Zürcher Hallenstadion nehmen die Gäste ein, denn der Z hat aktuell nicht die Verfassung, um jedes Spiel aus eigener Kraft gewinnen zu können. Aber über den Kampf, einige saubere Checks, unter anderem von Brown – wenn möglich ohne Strafen als Folge… – und einer besseren Effizienz vor dem gegnerischen Tor, ist ein Derbysieg realistisch.