Zuerst Genf-Servette, dann der EHC Biel

Nachdem der Z in den letzten fünf Spielen gerade einmal einen Sieg erringen konnte, steht der Z dieses Wochenende zum ersten Mal seit langem wieder unter Druck, Punkte sammeln zu müssen. Denn die Zürcher haben zwei Spiele mehr als die meisten Mitkonkurrenten, aber nur sieben Punkte Vorsprung auf den neunten Platz.

Genf-Servette – vier Siege aus den letzten sechs Spielen
Beim HC Genf-Servette ist die Welt in Ordnung. Mit aktuell neun Punkten Vorsprung kann sich das Team von Chris McSorley bereits etwas zurücklehnen. Zwar ist noch nicht einmal Halbzeit der laufenden Qualifikation, doch das Team scheint aktuell unangefochten die Nummer 1 im Schweizer Hockey zu sein. Dabei überzeugt das Team um Topscorer Dan Fritsche, welcher auf das nächste Jahr nach Lugano wechselt, insbesondere durch die Breite des Kaders. Es gibt nicht wie bei anderen Teams eine Unausgeglichenheit. Ein kleiner Hoffnungsschimmer gibt es aber dennoch, denn die bisherigen vier Pleiten der Genfer fanden alle auf fremdem Eis statt.

Biel will weg vom unteren Ende des Mittelfeldes
Die Liga ist so ausgeglichen wie selten zuvor. Dies merkt auch der EHC Biel, welcher eigentlich eine gute Saison spielt und mit Tyler Seguin einen NHL Spieler in den Reihen hat, welcher anscheinend keine Angewöhnungszeit in der Schweiz braucht. 15 Spiele, 13 Tore und 10 Assists zählten die Statistiker. Neu dabei ist auch Patrick Kane, der bisher aber erst drei Partien absolvierte und die letzte Niederlage, direkt nach der Nationalmannschaftspause, nicht verhindern konnte.

Das erste Drittel von Zug mitnehmen
Und was gibt es vom Z zu berichten? Zum einen das Severin Blindenbacher für rund einen Monat ausfällt. Der Verteidiger erlitt beim Spiel gegen Zug eine Fussverletzung. Der Nummer 5 dürfte eine kleine Auszeit gut tun, denn die Leistungen in den letzten Spielen waren doch unter seinen Erwartungen. Aber an Potenzial nach oben mangelt es allgemein nicht, zumindest wenn man die zwei letzten Drittel vom Spiel gegen Zug als Massstab nimmt. Da hat ein Lukas Flüeler, der nicht die nötige Ruhe ausstrahlt, noch viel Potenzial. Auch in der Defensive passierten Fehler, welche auf diesem Niveau nicht wirklich von Vorteil sind und in der Offensive fehlte es zum Schluss, wie so oft schon, an der Kaltblütigkeit und an der letzten Konsequenz.

Der ZSC muss mit den Verbesserungen dieser Punkte gegen Genf ein gutes Resultat, wenn möglich mit Punkten, und gegen den EHC Biel einen Sieg anstreben. Mit drei oder vier Punkten könnte man sich nach diesem Wochenende zufrieden geben.

 

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