Ein Spiel mit zwei Hälften!

ZSC – EV Zug 3:5 (2:0, 1:4, 0:1)

Beim dritten Duell zwischen dem Z und dem EV Zug kam es zu einigen Neuerungen. So lief mit der Nummer 32, im Zürcher Dress, Dustin Brown auf und bei Zug kehrte Markkanen zurück in die Aufstellung. Erfreulicherweise sind keine Namen mehr auf der Verletztenliste. Sogar Cunti kehrte zurück, dafür waren Gobbi und Bühler heute Abend nicht im Aufgebot.

Extrem starker Start
Der Z startete, als würde es bereits um die Meisterschaft gehen. Bereits der erste Einsatz brachte den Zürchern die erste Grosschancen. Im gleichen Stil ging es weiter. Egal wer auf dem Eis stand, der Z beherrschte und dominierte den Gegner beinahe nach belieben. Und in der 6. Minuten zahlte sich dieser Effort aus. Einen Schuss von Geering prallte direkt vor die Schaufel von Monnet und dieser erzielte die Führung. Ähnlich entstand das 2:0 in der 12. Spielminute. Diesmal schoss Seger und Trachsler verwertete den Abpraller aus nächster Distanz. Kurz vor Drittelsende trug sich auch Brown noch in die Statistik ein – vorderhand aber nur mit einer Strafe.

Zürich besser, Zug in Führung
Kurz nach Ablauf der Strafe gegen Brown fiel das 2:1. Damit war der Schwung dem Zürcher Spiel etwas entwichen. Doch einen grossen Moment erlebte der Z noch. Eine Strafe gegen Zug war angezeigt, Flüeler aus dem Tor, und Shannon bediente herrlich Brown. Dieser alleine vor Markkanen mit dem wunderbaren Treffer. Was nun folgte war gar bitter für die meisten der fast 9000 Zuschauer im Hallenstadion. Innert zwei Minuten glichen die Innerschweizer zum 3:3 aus. Die Stimmung im Keller und als Sekunden vor Ende des zweiten Drittels noch der Führungstreffer für Zug fiel, war die Luft aus dem Spiel der Zürcher. Der Z hinten und dies obwohl Wick Sekunden zuvor noch einem Penalty verschoss.

Viel Ärger über den Schiedsrichter und ein irritierter Z
Als in der 43. Spielminute eine zweite Strafe gegen Brown lief, da erzielte Zug den Siegestreffer, auch wenn dies in diesem Moment noch nicht allen bewusst war. In der Folge spielte sich nur noch Nebenszenen der Partie ab. Im Fokus standen die Schiedsrichter Massy und Reiber, welche sich noch für eine Hauptrolle bewarben. Seger wurde gecheckt und musste dafür gleich für zehn Minuten auf die Bank. Zug dagegen wurde fast schuldfrei gespeochen. Nur Holden wanderte einmal auf die Bank. Brown meinte dazu nur: „Die zweite Strafe war okay, aber über die erste konnte ich nur lachen.“

Trotzdem sollen diese Aussagen nicht über die katastrophale Chancenauswertung und dem schlechten Schlussabschnitt hinwegtäuschen. Der Z verlor heute aufgrund der eigenen Unfähigkeit und befindet sich damit beinahe wieder im Kampf um den Strich. Der nächste Gegner heisst Genf und was dort zu erwarten ist, dürfte auch klar sein…

2 Gedanken zu „Ein Spiel mit zwei Hälften!

  1. Bitte nicht über die Schiris motzen. Lashoff hatte Glück, dass er nicht auf die Strafbank musste wegen seinem hohen Stock. Oder man hätte ihn auch unter die Dusche schicken können, denn der Zuger musste verletzt das Eis verlassen. Wie auch immer es war eine Niederlage. Der Kampf um die Playoffs ist im Gang.

  2. Segers Strafe geht absolut in Ordnung. Feige hat er dem Zuger von hinten einen Faustschlag versetzt (auch wenn der Zuger über viel Schauspieltalent verfügt). Die Strafe war einfach nur saudumm von Segi!

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