Derby Nummer 3 mit vermeintlich klaren Voraussetzungen

Am morgigen Abend steigt bereits das dritte Duell zwischen den beiden Clubs aus Zürich. Die beiden bisherigen Partien entschied der ZSC jeweils zu seinen Gunsten. Gewann der Z das erste Duell, ausgetragen im Schluefweg, noch nach der regulären Spielzeit, so wurde die zweite Partie erst im Penaltyschiessen entschieden.

Roman Wick zwei Mal der Matchwinner
Eine Person fiel bei den beiden letzten Duellen besonders auf. Es ist der aktuelle Topscorer der Zürcher Roman Wick. Der Ex-Klotener war bei den ersten zwei Derbys die zentrale Figur auf dem Eisfeld. Die gleiche Rolle ist ihm auch morgen zuzutrauen, denn Wick scheint sich gut von seinen Rückenproblemen, welche ihn für das Spiel vom vergangenen Dienstag ausfallen lies, erholt zu haben.

Mit einem Sieg vor dem Unterbruch für die Nationalmannschaft könnte der ZSC einen erfreulichen Abschluss einer sehr intensiven und spielreichen Zeit machen. Bis zu Weihnachten muss der ZSC „nur“ noch 14 Partien absolvieren. Dies aufgrund der hohen Besetzung des Zürcher Hallenstadion.

Kloten mit deutlichem Sieg gegen Ambri
Weniger rosig sieht es beim Gegner aus dem Kanton aus. Die Klotener liegen nur gerade auf Rang 10 und die Saison „danach“ scheint für Gaydoul und Co. schwieriger als erwartet. Gerade einmal sechs Punkte aus den letzten sieben Partien durften die Fans bejubeln. Erst letzten Dienstag gab es etwas zu feiern. Der HC Ambri-Piotta wurde mit 6:2 aus dem Schluefweg geschossen.

Am heutigen Abend dürfen sich die Klotener noch gegen Rapperswil-Jona versuchen und dort möglicherweise den zweiten Sieg in Serie einfahren. Zwei Siege in Serie konnte der EHC Kloten bis jetzt erst einmal in dieser Saison feiern. Drei sogar noch gar nie.

Rein von der statistischen Ausgangslage müsste die Angelegenheit also für den ZSC ausgehen. Doch in den Zürcher Derbys zählt oft nicht was war, sondern was ist und damit sollte der Z auch gewarnt sein, den 10. der Tabelle nicht zu unterschätzen.