Zu Gast in der neuen Illfishalle

Nach den beiden Niederlagen gegen Ambri und Davos geht es für den ZSC nur 48 Stunden später bereits weiter gegen Langnau. Die Langnauer, welche seit dem 10. Oktober 2012 in ihrem neuen „Zuhause“ angekommen sind, haben bisher noch keine erfolgreiche Saison absolviert. Platz 11, zwar mit drei bis vier Spielen weniger als die direkten Konkurrenten, ist die aktuelle Realität. Nur gerade am letzten Dienstag, beim Spiel gegen Rapperswil-Jona, hatten die Emmentaler etwas zu feiern – fegten sie doch die St. Galler mit 5:1 beinahe vom Feld.

Schwache Offensive als Belastung
Gründe für die bisher schwachen Ergebnisse gibt es viele. Aber das Hauptproblem liegt bei Langnau definitiv in der Offensive. Nur gerade 36 Tore aus den bisherigen 15 Partien sind schlicht nicht genügend für die oberste Spielklasse. Defensiv ist das Problem um einiges kleiner, dies vor allem dank Jaroslav Hübl. Der tschechische Torhüter rettete den Langnauer bereits einige Punkte.

Mit Simon Moser und Lukas Haas fehlten den Emmentaler aber auch zwei Spieler, die sich in der letzten Saison zu wichtigen Stammkräften heraufgearbeitet haben. Simon Moser ist zurück, konnte aber in den ersten sechs Spielen mit drei Punkten Offensiv noch nicht überzeugen. Noch weiter auf der Absenzenliste ist Lukas Haas.

Auch beim ZSC wird die Verletztenliste länger
Nachdem nun vorderhand auch noch Roman Wick ausfällt, er sollte aber am Wochenende wieder einsatzbereit sein,  gehen den Zürchern langsam aber sicher die Stürmer aus. Positiv ist dies für die jungen Spieler, so erhält Sandro Zangger auch morgen Abend die Chance seine NLA Erfahrung zu erweitern. Gut möglich, dass noch ein weiterer Spieler von GCK zum ZSC befördert wird. In der Warteschlange für ein NLA Aufgebot stehen Sven Senteler und Remo Heitzmann.

Alternativ dazu kann Crawford einen Verteidiger in den Sturm beordern, denn auch beim Farmteam wird die Liste der Absenzen länger und länger. Nichts desto trotz sollte das Spiel morgen Abend in der neuen Illfishalle für einmal wieder drei Punkte für den ZSC abwerfen. Der Schlüssel dazu wird hier wohl in der Offensive und damit verbunden in der Effizienz vor Hübel sein. Sollte sich der Tscheche in einen „Rausch“ spielen, dann wird es mit jedem Schuss schwerer.

Ein Gedanke zu „Zu Gast in der neuen Illfishalle

  1. der hübl spielt ziemlich sicher nicht mehr für langnau sondern wird mit grosser wahrscheinlichekeit zum hc bozen nach italien wechseln in den nächsten tagen. der bisher verletzte bäumle ist seit dem letzten spiel gegen rappi zurück und die scl tigers werden ziemlich sicher mit vier ausländischen feldspielern antreten.
    evtl. also auch noch ein wichtiges plus für uns, dass die einen goalie zwischen den pfosten haben werden, der noch nicht auf 100% seiner leistung sein wird nach seiner langen verletzungspause – obschon er bereits ein sehr gutes comeback am letzten spieltag gezeigt hatte und sehr gut hielt.
    unsere jungs müssen aber die kisten nun endlich einmal machen. in davos war das schussverhältnis gemäss teleclub-reporter nach dem ersten drittel 5:13 für den zsc – mit dem bitteren beigeschmack, dass einmal mehr aus zahlreichen chancen kein treffer resultierte… aber klar, mit ambühl, wick & cunti fehlen uns die klar stärksten offensivkräfte und drei natispieler – zudem fehlt ja auch noch ein vierter topausländer. wir haben also seit einiger zeit den ausfall einer ganzen nominellen ersten linie zu verkraften…
    wird wohl ein hartes stück arbeit gegen die tigers – aber nach dem miserablen game in davos weiss wohl jeder was es geschlagen hat und was auf dem eis zu leisten sein wird am donnerstag… good luck boys..

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