Gegen den HCD zum Siegen zurückkehren

Die Niederlage gegen den HC Ambri-Piotta schmerzt die Zürcher wohl kaum, denn er befindet sich weiter auf Platz 2. Genf-Servette ist weiterhin noch nicht in Reichweite und nach sechs Siegen in Folge kann eine solche Niederlage durchaus auch eine positive Wirkung haben. Von alleine geht gar nichts und nur das kleinste Nachlassen wird auch gegen den Tabellenletzten bestraft.

Mit gutem Gefühl nach Davos reisen
Der ZSC darf trotzdem mit einem guten Gefühl ins Bündnerland reisen. Zum einen haben die Zürcher das erste Direktduell in dieser Saison  gewonnen und zum zweiten haben sie allgemein einen Lauf gegen das Team von Arno del Curto. In den letzten fünf Spielen war der ZSC jeweils die jubelnde Mannschaft. Darunter auch die Viertelfinalserie, welche dem Z den Weg zum Meistertitel ebnete.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber dennoch. Die Zürcher werden wohl auch morgen nur mit zwei Ausländern spielen. Zudem werden Ambühl sicher, und wohl auch Cunti, morgen Abend noch fehlen. Bei beiden ist aber ein Ende der Verletzungspause absehbar. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass die Zürcher bis Ende Woche noch einen Zuzug aus der pausierenden NHL vermelden werden. Die bekannten Namen Stamkos, Brown und Eriksson stehen im Raum.

NHL Stars bei Davos nur durchschnittlich in Form
In der übrigen Schweiz, wo NHL-Stars bereits seit längerem engagiert sind, scheint die Euphorie auch etwas verflogen. So auch beim HC Davos, wo zurzeit Petr Sykora im Fokus der Ereignisse steht. Der Tscheche punktet und punktet und führte den HC Davos so zumindest wieder etwas näher an die Playoffplätze heran. Alleine in den letzten fünf Spielen, welche Sykora seit seiner Rückkehr nach der Verletzung absolvierte, verbuchte er neun Punkte.

Dagegen sind Nash und insbesonders Thornton nur in durchschnittlicher Form. In den beiden letzten Spielen zusammen verbuchten sie gerade einmal zwei Punkte und dies obwohl der HCD insgesamt neun Tore erzielte.