Der Z verliert zum ersten Mal seit langem…

HC Ambri-Piotta – ZSC 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)

Der ZSC strebte heute in der Leventina nach dem siebten Sieg in Folge. Von der Ausgangslage wäre das eigentlich kein schweres Unterfangen gewesen, denn die Gastgeber liegen aktuell auf Tabellenrang Nummer 12 und haben sich bereits einen grossen Rückstand auf die Top 8-Plätze eingehandelt. Da änderte auch der Sieg nach Verlängerung gestern gegen Fribourg-Gotteron nur wenig. Doch der ZSC durfte sich dennoch nicht zu sicher fühlen. Zudem fehlte mit Matt Lashoff ein weiterer Stammspieler im Kader der Zürcher.

Schwacher Zürcher Start
Bei tiefen Aussentemperaturen und dem ersten Wintereinbruch machten sich etwa 80 Zürcher auf den Weg ins Tessin. Die Leventina ist die einzige Halle in der Schweiz, in welcher es im Winter drinnen kühler ist als draussen. Ein Phänomen, welches bis heute noch unerforscht blieb. Aber Schluss mit den Sprüchen, denn die kalte Atmosphäre wirkte sich auch auf das Spielgeschehen aus. In den ersten Minuten brachten beide Teams nur wenig erwärmendes zu Stande. Der Z noch etwas weniger als Ambri und so erstaunte es nicht, dass die Gastgeber bereits nach sechs Minuten in Führung gingen. Tim Wolf, welcher für Flüeler zwischen den Pfosten war, traf dabei keine Schuld. Die Verteidigung räumte seine Abpraller fast gar nicht weg. Und dies änderte sich bis zur Hälfte des ersten Drittels nicht. Der Z nicht wirklich ready für Sieg Nummer sieben.

Es folgte das zweite Gegentor, diesmal traf Noreau für Ambri. Gespielt zu dieser Zeit noch keine zehn Minuten. Nun drehte der ZSC leicht auf, aber Wick und Monnet scheiterten alleine vor Schaefer.

Auch im zweiten Spielabschnitt fehlte es den Gästen an der letzten Konsequenz. Irgendwie zeichnete sich hier eine Niederlage ab und der Z stemmte sich nur sehr verhalten gegen diesen Punkteverlust. Er hatte zwar einige Chancen, doch er wirkte nicht genügend bissig.

Ein Tor zum Schluss
Noch einmal versuchten die mitgereisten Fans alles um das Spiel zu wenden. Aber bis zur 54. Spielminute auf der Eisfläche ohne zählbaren Erfolg. Erst Wick brachte wenige Minuten vor Spielende neue Hoffnung zurück. Damit war die Schlussoffensive eingeläutet. Sie blieb aber, wie fast der gesamte Auftritt der Zürcher heute, etwas bescheiden und damit auch ohne erfreuliches Ende.

Damit endete die Zürcher Siegesserie ausgerechnet gegen den letzten der Tabelle. Irgendwann aber musste der Moment kommen und heute Abend war es halt soweit. Ambri mit mehr Leidenschaft und damit halt auch der verdiente Sieger an diesem Abend. Sobald wir morgen ausgeschlafen haben, werden wir Euch noch einen Reisebericht der Fahrt aufbereiten…