Auch von Rapperswil nicht zu bremsen – drei Punkte für den ZSC!

ZSC – Rapperwil-Jona 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)

Viele Heimspiele bis heute und danach nur noch Spiele in der Fremde. Die Zürcher sind wieder einmal auf dem Hürdenparcour der Zürcher Hallenstadionbesetzung unterwegs. Aber sie tun dies extrem erfolgreich und so sollte heute der nächste Heimsieg realisiert werden. Grosser Abwesender bei Rapperswil war Jason Spezza, der krankheitshalber diese Begegnung auslassen musste.

Mit wie viel Selbstvertrauen die Zürcher zurzeit aufspielen zeigte sich bereits nach wenigen Minuten. Denn Kenins durfte in der fünften Spielminute bereits jubeln. Er hatte soeben das 1:0 erzielt, dies nach guter Vorarbeit von Maurer und Tambellini von hinter dem Tor. Sieben Minuten später war es ein ganz junger Spieler, welcher sich auf der linken Seite durchtankte und die Scheibe mustergültig zu Monnet passte und dieser traf zum zweiten Mal. Sandro Zangger, der Spieler von GCK mit Jahrgang 1994, spielte auch sonst sehr stark und wirkte keinesfalls mit dem Tempo in der obersten Spielklasse überfordert. Aber dieses erste Drittel hatte auch sein „Tiefpunkt“ für die Zürcher. Nach gut 17 Minuten herrschte ein Durcheinander in der Zürcher Defensive und dies nutzten die Gäste souverän aus. Damit stand es zur ersten Sirene 2:1 für den ZSC.

Überlegen in Drittel zwei und drei
Das Mitteldrittel war eine sichere Beute der Zürcher. Nach 299 Sekunden im zweiten Drittel sorgte Shannon für den Ausbau der Führung. Er nutzte eine leicht unüberblickbare Situation vor David Aebischer und versenkte die Scheibe im Tor. Damit begann das Schaulaufen der Zürcher vor etwas über 8000 Zuschauer an diesem Freitagabend. Immer wieder zeigten die Zürcher herrliche Kombinationen und brachten so die Defensive der St. Galler mehr als nur einmal in Verlegenheit. Doch sie scheiterten vorderhand entweder an ihrer Verspieltheit oder an David Aebischer.

Dieses Bild änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht. Zürich mit Druck und grossen Chancen, aber es fehlte etwas an der letzten Konsequenz, welche aber heute auch noch nicht wirklich nötig war. Jedenfalls wären die Zürcher in jeder Situation fähig gewesen das Tempo noch um zwei bis drei Stufen zu erhöhen. Nötig wurde dies aber nicht und als Bastl in der 50. Minute noch von Monnet angespielt wurde, und die Scheibe so erneut im Tor landete, war die Entscheidung endgültig durch. Es folgten zwar weitere Grosschancen vor David Aebischer, doch der ehemalige NHL Goalie zeigte eine ganz starke Partie und ihm war es, zumindest aus Sicht der Gäste, zu verdanken, dass die Partie nicht noch höher endete.

Wie schon kurz erwähnt, spielte sich noch ein zweiter Akteur ins Zentrum. Es war Sandro Zangger, welcher in seinem ersten NLA Spiel eine aktive Rolle einnahm und von Marc Crawford mehr und mehr eingesetzt wurde. Diese taktische Rochaden, dass er den jungen Stürmer in die vorderen Reihen nahm, konnte sich der Trainer auch nur erlauben, weil die Zürcher so souverän aufspielten. In wenigen Stunden geht es nun bereits weiter gegen den HC Ambri-Piotta, welcher das letzte Spiel gegen den HC Fribourg-Gotteron in der Verlängerung gewann.

2 Gedanken zu „Auch von Rapperswil nicht zu bremsen – drei Punkte für den ZSC!

  1. tipp für alle z-fans, denen es am sonntag langweilig ist: um 17.30h spielen die gck lions auf der kek gegen den ehc visp – und wer spielt seit gestern beim ehc visp? richtig unser ehemaliger kultstürmer domenico pittis! (gestern drei assists zum einstand!) wäre also schön, wenn ein paar z-fans den weg auf die kek küsnacht finden würden morgen und dem domenico einen netten empfang bereiten würden. eintritt mit zsc-saisonkarte ist gratis, morgen ist auch kids day und alle bis 16 jahre kommen gratis rein. an der bande beim ehc visp steht übrigens seit dieser saison – richtig – susi zeiter 🙂

  2. Ist wohl ein Witz Kultstürmer? Ein Klöti ist das mehr nicht! Lehm hat seine Alte Flach gelegt darum kam er zu uns. Kultfigur ist ein Zeiter. Micheli oder Seger aber sicherlich nicht Pittis!

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