Zuerst Spezza und dann Pedretti

Das NHL-Karussell dreht sich in der Schweiz weiter. Der nächste Coup gelang den Seeländern, welche mit Patrick Kane einen Stanley-Cup-Sieger verpflichten. Beim Z dagegen scheint es diesbezüglich (noch) ruhig und es kann davon ausgegangen werden, dass dies bis mindestens Ende dieses Wochenendes auch so bleibt. Für Edgar Salis gibt es zurzeit aber auch wenig Grund zur Hektik. Trotz dem Absprung von Gilbert Brulé haben die Zürcher den EV Zug bezwungen und Platz 2, hinter dem Schnellstarter Genf, gesichert.

Verletzung von Andres Ambühl
Weiterhin unklar ist die Ausfalldauer von Andres Ambühl nach dem spektakulären Check von Yannick Blaser. Der Einzelrichter hat jedenfalls ein ordentliches Verfahren gegen den Zuger eröffnet und ihn vorgängig für die nächste Partie gesperrt. Auch sonst hat der Check für ordentliche Diskussionen geführt. Insbesondere die tiefe Körperhaltung von Ambühl wurde dem Bündner negativ angerechnet. Im Grundsatz aber ist der Fall relativ eindeutig. Der Zuger macht den Check mit voller Wucht und nimmt somit zumindest in Kauf, dass sich der gegnerische Spieler verletzt. Am Schluss aber bleibt Eishockey ein körperlicher Sport, welcher vom physischen Element lebt, und da wäre es falsch, Blaser mit einer Unmenge an Spielsperren zu bestrafen, zumal die Revancheabsichten der Zürcher, vor dem nächsten Spiel gegen die Innerschweizer, deutlich erhöht sein dürften.

Rapperswil und Ambri
Nun aber fertig mit dem Rückblick, denn die nächsten Gegner stehen bereits in der Schlange. Mit Rapperswil (Platz 5) und Ambri-Piotta (Platz 12) sind die Hürden zu zwei weiteren Siegen vermeintlich tief aufgelegt. Doch wer fünfmal in Serie gewinnt und dies gegen Gegner wie Bern, Kloten oder Zug, der wird automatisch etwas übermütig und vergisst die einfachen Arbeiten richtig zu erledigen. Aber insbesondere gegen Rapperswil-Jona dürfte es keine einfache Angelegenheit werden, denn bei den St. Gallern zahlt sich langsam aber sicher die Kontinuität um Harry Roggenmoser aus. Sein Team ist am Freitag zu Gast im Zürcher Hallenstadion.

Dagegen sieht die Lage beim HC Ambri-Piotta etwas trüber aus. Das Team hat auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Serge Pelletier verloren und steht damit abgeschlagen auf Rang 12. Nur Langnau liegt noch auf Schlagdistanz zu Ambri – jedoch auch mit vier absolvierten Spielen weniger. Aber genau gegen solche Team ist es schwierig, die Konzentration aufrecht zu halten und eine leichte Reduktion des Einsatzes führt im Normalfall zu einer Niederlage.

2 Gedanken zu „Zuerst Spezza und dann Pedretti

  1. Hammer Text, genau so würdis au beschribä vorallem dä teil wos um di vermeindlich „schlächtärä“ mannschaftä gaht!!!

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