Einfach nur den EV Zug bezwungen!

ZSC – EV Zug 3:2 (0:1, 2:1, 0:0) n.P.

Beim EV Zug scheint die grosse Euphorie, nach zwei Siegen, bereits ausgebrochen zu sein. Zumindest die Medienschaffenden aus der Innerschweiz waren sich sicher, dass der EV Zug kaum zu schlagen ist. Ausser Zetterberg hat sich aber am Zuger-Team nichts verändert. Ebenfalls ist Platz 8 die Realität und die Favoritenrolle zumindest auf dem Papier verteilt. Dass der EV Zug aber natürlich über ein starkes Team verfügt, ist ebenso unbestritten.

Und der Zetterberg-Effekt war auch beim ZSC eingetroffen. Gegen die Linie Brunner, Omark und Zetterberg spielten die Zürcher viel zu passiv. Besonders Zetterberg wurde höchstens freundlich begleitet, aber keinesfalls ernsthaft angegriffen. Diese Freiheiten nutzte die Gäste in der siebten Minute aus. Brunner traf durch die Beine von Seger zum 0:1. Der Captain stand zu weit vom Zuger Topscorer entfernt und dieser traf genau in die hohe Ecke. Nur einmal wehrte sich der ZSC gegen die Aktionen der Paradelinie. Kurz vor Ende des ersten Drittels fasste sich Kenins ein Herz und gewann dabei gleich zwei Zweikämpfe hintereinander, gegen den vermeintlichen Übermensch!

Das 2:0 als Initialzündung!
Auch zu Beginn des zweiten Drittels schienen die Zürcher noch nicht ganz auf der Höhe der Ereignisse zu sein.  Zwei Strafen ermöglichten den Zuger eine doppelte Überzahlsituation. Dort war es erneut Brunner, welcher traf. Obwohl dieser Treffer den Innernschweizern zusätzlichen Schub hätte verleihen können, wirkte er eher als Weckruf für das Heimteam. Nach 28. Minuten – es lief gerade ein Powerplay für den ZSC – stocherte Wick die Scheibe hinter Simon Rytz und die Torlinie. Rytz ist übrigens der fünfte!! Torhüter der Zuger in dieser Saison. Ambühl leistete bei diesem Tor die Vorarbeit. Und nur Sekunden danach wurde schon wieder gejubelt auf Zürcher Seite . Diesmal traf Maurer vom Bullypunkt aus und lies damit Rytz schlecht aussehen. Die Zürcher nun wieder Herr der Lage. Sie hatten sich vom Abgang Brule erholt, welcher einige Rotationen in den Linie zur Folge hatte.

Ein brutaler Check und das Penaltyschiessen
Im Schlussabschnitt neutralisierte sich das Geschehen etwas. Der ZSC zwar immer noch mit etwas mehr Spielanteilen, doch die Euphorie aus dem Mittelabschnitt war doch etwas weg. Es fehlte auch etwas an den Emotionen zu diesem Zeitpunkt. Von diesen aber gab es noch genügend, denn Ambühl wurde in der 54. Minute übelst niedergecheckt. Sündenbock war Yannick Blaser, welcher zuerst von Kenins und Tambellini bearbeitet wurde und anschliessend unter die Dusche gestellt wurde. Ambühl fiel aus und noch ist nicht klar, wie es mit seinem Gesundheitszustand aussieht. Der ZSC jedenfalls hatte damit eine fünf Minütige Überzahlsituation. Doch es wollte und wollte nicht klappen. Damit endete das dritte Heimspiel in der Serie in der Verlängerung.

Aber diese endete ohne Treffer und damit musste, wie gegen Kloten vor sieben Tagen, das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Dort stellte sich der Z als zu gut heraus am heutigen Abend. Tambellini, Shannon und Monnet sicherten dem Heimteam den Sieg am heutigen Abend. Bei Zug dagegen traf nur Zetterberg. Und damit war auch die ganze Geschichte des Schweden am heutigen Abend erzählt. Der ZSC gewinnt damit die fünfte Partie in Serie und fixiert sich damit als „Verfolger“ von Genf-Servette.

Weiter geht es bereits am kommenden Freitag. Der Gegner ist dann Rapperswil Jona.

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