Bern den Meister gezeigt!

SCB – ZSC 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)
Tavares eiskalt, Zürich mit Kontern
Keine 2 Minuten waren gespielt, da stand es schon 1:0 für den SCB. Geering verlor den Puck an John Tavares und dieser liess sich nicht zwei Mal bitten. Doch die Zürcher waren keineswegs geschockt und lauerten auf Konter. Der SCB spielte weiterhin mit viel Dampf nach vorne, aber in der 6 Minute machte Patrick Geering seinen Fehler vom 1:0 wieder gut. Schäppi lenkte seinen Slapshot von der blauen Linie an Bührer vorbei zum 1:1. Der Ausgleich änderte allerdings nicht viel an der Richtung der Partie, Bern spielte weiterhin mit viel Druck und Zug zum Tor. Gegen Ende des ersten Drittels kam dann der ZSC besser ins Spiel und zu einigen Chancen, er konnte diese aber nicht nützen. So ging es mit einem eher schmeichelnden 1:1 in die Pause.

Zürich unheimlich effizient
Nach nur 15 Sekunden im Mitteldrittel musste ein Berner auf die Strafbank. Es folgte das erstes Powerplay für den ZSC. Und dieses funktionierte hervorragend – Seger mit einem platzierten Schuss zum 1:2 in die Maschen! Bärtschi bei diesem Treffer mit guter Störarbeit vor Bührer. Nun war der SCB völlig von der Rolle. Der ZSC hatte viel Zeit und fand noch mehr freie Räume vor. Dies nützte Marco Mauerer in der 27 Minute eiskalt aus und schoss aus spitzem Winkel zum 1:3 ein – Marco Bührer sah dabei nicht sehr glücklich aus. Was für ein Schock musste dies für die Berner, welche den Zett im ersten Drittel dominiert hatten, sein.
Die Berner wollten sofort reagieren und drückten nun auf den Anschlusstreffer. Dieser fiel jedoch nicht. Entweder scheiterten die Berner am genialen Lukas Flüeler oder Lashoff rettete im Stil eines Fussballgoalies auf der Linie. Währenddessen vergab der ZSC einige aussichtsreiche Kontermöglichkeiten. Mit einem beruhigenden 1:3 ging es in die zweite Pause.

Lange nichts, dann doch noch Hektik
Die Berner Fans erwarteten einen Sturmlauf ihrer Mannschaft, dieser blieb jedoch aus. Chancen waren Mangelware. Zürich verpasste es mit seinen Kontern die Partie frühzeitig zu entscheiden und so lebte bei den Berner weiterhin die Hoffnung auf eine Wende. In der 53 Minute wurde diese Hoffnung mit dem Tor von Vermin am Leben gehalten und der ZSC musste sich auf eine hektische Schlussphase einstellen. Die Berner drückten nun auf den Ausgleich und die Zürcher hatten nun viel Platz für weitere Konter. Doch weder auf der einen, noch auf der andern Seite wurde es nochmals brandgefährlich. So blieb es beim 2:3. Mit Effizienz den Berner den Meister gezeigt. Am Dienstag geht es Zuhause gegen „Lockout“ Zug weiter. Hopp ZSC…

4 Gedanken zu „Bern den Meister gezeigt!

  1. Herrlich dieser Sieg.

    Am Dienstag geht es weiter. Zug ist gut drauf. Zetterberg muss man unbedingt aus dem Spiel nehmen, sonst wird es eng.

  2. nette bricht ohni superfails in sache grammatik, goht doch… jetzt bisch parat zum de bricht schriebe, wieso de segi dinere meinig no dazumals kein neue vertrag hätti sölle becho! 😛

  3. Dä Segi hät dä Gäl Helm aber hinnä macht oft mal en Bock. Also chamer strite drüber aber eis isch klar er isch eine vo euis.

  4. @Flavio Meier: Ich glaube einfach, dass der Herr Zetterberg zu viel Respekt geniesst. Zweifelsohne ist er ein genialer Spieler mit einem ausgeprägtem Torinstinkt, dennoch kann man den Herren etwas härter anpacken und ihm etwas weniger Freiheiten geben.
    Maurer wird es schon richten 😉

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