Zweiter Sieg nach Überzeit

ZSC – HC Lugano 3:2 (1:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung

Gegner der Zürcher war heute der HC Lugano, welcher zuletzt gegen den HC Fribourg-Gotteron in der Verlängerung verloren hatte. Die Zürcher starteten stark diese Partie und setzten die Gäste gleich zu Beginn unter Druck. Der Auftakt nach Wunsch wurde durch den frühen Führungstreffer von Ambühl komplettiert. Nur 69 Sekunden benötigte die Nummer 44 um den ersten Treffer an diesem Abend zu bewerkstelligen. Ambühl erhielt vor Manzato viele Freiheiten und nutzte diese mit einem verdeckten Schuss gnadenlos aus. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels machten die Zürcher einen frischeren und besseren Eindruck. Sie erarbeiteten sich viele Chancen, konnten diese aber nicht ausnutzen. Dennoch durften diese ersten 20 Minuten als positiv gewertet werden, auch physisch waren die Zürcher dem Gegner überlegen. Bestes Beispiel dafür war kurz vor der ersten Pause. Nach einer Aktion vor Lukas Flüeler wurde dieser durch Brett McLean bedrängt, Maurer fasste sich ein Herz und beseitigte den Übeltäter persönlich in Richtung Eisfläche!

Ein Mitteldrittel zum vergessen
Nach diesem guten Startabschnitt waren die Erwartungen auch für das zweite Drittel hoch. Doch der ZSC verpatzte nicht nur die Startphase dieses Drittels – nein er spielte schlecht durch. Kein Einsatz und vor allem keine Durschlagskraft waren beim Z auszumachen. Die Gäste drückten die Zürcher regelmässig in deren eigenen Zone fest und Lukas Flüeler konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beschweren. Dies konnte nicht über 20 Minuten gut gehen und so war es wenig erstaunlich, dass die Gäste nach 33. Minuten zum Ausgleich kamen. Der Treffer zwar in seiner Entstehung extrem unglücklich – Flüeler lenkte einen Querpass in das eigene Tor – doch eigentlich mehr als verdient. Keine vier Minuten später war Flüeler bereits wieder geschlagen. Diesmal verschlief die gesamte Defensive und gewährte Lugano zu viele Freiheiten. Mit Glück brachten die Zürcher diesen Treffer über die Runden des zweiten Drittels.

Doppelte Überzahl als Schlüssel zur Rückkehr
Mit dieser Leistung war nun eigentlich nicht mehr viel zu erreichen. Doch den Zürchern spielten zwei Strafen gegen den HC Lugano in die Hand. Etwas mehr als eine Minute doppelte Überzahl war für den ZSC genug um die Partie wieder auszugleichen. Ryan Shannon zog von der blauen Linie ab und bezwang Manzato. Nun kehrte bei den Zürchern wieder etwas Leben in die Bude. Der ZSC agierte nun wieder stärker und kam wieder zu mehr Möglichkeiten.

Trotzdem brachte das Team von Marc Crawford in der regluären Spielzeit keinen Treffer mehr zu Stande – die Gäste jedoch auch nicht. So musste eine Verlängerung die Entscheidung bringen und dort brauchte der Z – respektive Andres Ambühl – nur gerade 35 Sekunden zur endgültigen Entscheidung. Damit war Ambühl – mit zwei Treffern an diesem Abend – der Mann des Spiels. Der ZSC gewinnt damit das dritte Heimspiel in Serie und kann morgen entspannt nach Bern reisen.

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8 Gedanken zu „Zweiter Sieg nach Überzeit

  1. wuuuuut? im erste drittel überlege? my ass! start isch ok gsi, aber denn händs nüme würklich viel zeigt…

    Torschüsse: 27:42 (6:11, 8:21, 11:9, 2:1)

    meh muess mer eigentlich gar nöd säge! die strofe und flüeler sind de grund für die 2 pünkt! bi züri häts liechterloh brennt und das des öfteren! wie damals im final isch in extremis grettet worde uf de torlinie! isch doch scheisse! nur well de tabelleplatz halbwegs stimmt wär hüt doch guet kritik abrocht gsi! nach em usglich hät de verstand uf 0 pünkt tippt, nur s blauwissrot herz hät hoffe lo!

  2. Warum wurde eigentlich kein Bericht gepostet über den hohen Verlust der Lions? Die roten Zahlen sind sehr gross. Ohne Gönner wäre man bankrott…

    • @Flavio Meier:
      Fairerweise ist das etwas an uns vorbeigegangen, da es aber eigentlich regelmässig dasselbe ist, braucht es nicht jedes Jahr eine Meldung diesbezüglich.

      Aber hat nichts damit zu tun, dass wir irgendetwas vedecken möchten 😉 Und der Hauptgrund für das Defizit ist ja hier auch schon mehrmals erwähnt worden…

  3. neu in zürich? dann lass mich die geschichte des grossartigen zürcher sc erzählen! die geschichte beginnt im jahr 1930, damals… oh, es ist schon spät, da muss ich die geschichte kürzen: kai eigni halle, im hallestadion isch mer unerwünschte lückefüller wo mer abzockt und dank de finanzielle scheisse hämmer lüt wo de zürcher sc mit lions beschimpfed! meine fresse, was willsch do für en bricht? und falls würklich neu bisch: roti zahle schriebt de zsc jedes johr! vo dem her hät de blog nix falsch gmacht bzw. verschlofe… (jo, chönd mini ip überprüefe, ich bins ;)) aber wenn d problem würlich nöd bekannt sind, werd ich mol nett nofroge obs nöd doch en bricht mache wänd. wär de ersti bricht wo mer all johr wieder bruche chan, nur de verlust muess korrigiert werde…

  4. Ob das nur am Z so gaht… Daffos nur wegem Spenglercup, Genf hät Spieler müesse verchaufe und holed jetzt widr. Chloote wer au kaputt gange dä Rest isch sicher au so und vom Fuessball fangemer gar nöd a.

  5. Ja das stimmt. Aber ich nerve mich einfach, dass über die Teams mit Lockoutspielern immer schlecht geschrieben wird. Es ist doch eine super Sache für die Schweiz, welche finanziert wird durch Einzelpersonen.

    Bei uns wird kein Lockoutspieler durch Einzelpersonen finanziert. Es wird die ganze Saison durch Einzelpersonen finanziert! Hopp ZSC und bitte nicht mehr Lockoutteams kritisieren. Es ist doch wunderbar wenn einer der genialsten Spieler Namens Zetterberg im Hallenstadion. Nach 60 Minuten gewinnt trotzdem der Z aber man sah Zetterberg…

  6. die einzelpersonen der anderen clubs geben diese saison einfach ein bisschen mehr, damits für nhl spieler reicht. aber wenn du glaubst der zsc wäre der einzige club, welcher von aussen finanziert wird, dann liegst du definitiv falsch! der einzige gesunde club ist bern, aber auch nur dank den gastronomiebetrieben usw. die den verlust im eishockey kompensieren…
    dass in zürich keine lockoutspieler rumkurven hat somit wenig mit dem geld zu tun!

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