Mit einem starken Mitteldrittel zum Sieg

ZSC – EHC Biel 4:1 (2:1, 2:0, 0:0)

An Walter Scheiblis Geburtstag hatten die Zürcher mit dem EHC Biel eine absolut lösbare, aber trotzdem nicht unterschätzbare Aufgabe vor sich. In den ersten Minuten entwickelte sich die Partie, wie dies zu einer klassischen Sonntagsbegegnung gehört, eher träge. Ein grosses Ausrufezeichen setzten aber Wick und Cunti in der vierten Minute. Roman Wick passte blind von hinter dem Tor auf Cuntis Stock und dieser hatte das leere Tor vor sich 1:0! Scheibli beeindruckte dies Tor ebenso, wie die übrigen Zürcher Zuschauer. Aber es ging nicht in diesem Stil weiter, die Zürcher spielten in der siebten Minute in Unterzahl und kassiert dort prompt den Ausgleich. Bei diesem Treffer zeigte sich eine Schwäche der Zürcher: das Boxplay: Das Tor wurde durch einen Querpass durch den Torraum ermöglicht, welcher so nie seinen Adressat erreichen darf.

Es war keine hochklassige Partie und ein Fehler führte auch zum zweiten Treffer der Zürcher. Monnet eroberte sich eine Scheibe auf der gegnerischen blauen Linie und konnte alleine auf Berra losziehen. Dieser hatte keine Chance, denn der Handgelenkschuss landete genau im oberen Eck. Die Uhr zeigte noch 22 Sekunden zu spielen an im ersten Drittel.

Seger und Tambellini mit der Siegsicherung
Im Mitteldrittel dann wurde zumindest das Spiel der Zürcher besser. Was sich auch auf die Stimmung in der Halle übertrug. Ein kurzfristiges „Hoch“ erlebte die Atmosphäre in der Halle in der 31. Minute. Seger kehrte soeben von der Strafbank zurück und Roman Wick ergatterte sich im eigenen Drittel die Scheibe. Was folgte war eine Zwei gegen Null Situation, die von Seger nach einem doppelten Doppelpass erfolgreich abgeschlossen wurde. Ein Raunen ging durch das Zürcher Hallenstadion. Der zweite sehenswerte Treffer an diesem Nachmittag. Damit war die Gegenwehr der Seeländer eigentlich durch. Und nur wenige Sekunden später verwertete Tambellini eine freie Scheibe vor Berra. Dies nach dem Bärtschi vor dem gegnerischen Tor erfolgreich der Scheibe nachgestochert hatte. Auch das Tim-Out, welches Kevin Schläpfer zu dieser Zeit bereits bezog, brachte den Gästen nicht mehr viel.

Ein verdienter Sieg für Walter Scheibli
Auch im Schlussabschnitt gab es für die Gäste nicht mehr viel zu erreichen. Noch einige gefährliche Chancen, welche aber Flüeler in Zusammenarbeit mit seinen Vorderleuten zunichtemachte, und dann war es dies auch. Der ZSC gewinnt, am Schluss doch ungefährdet, mit 4:1 und bereitet damit Walter Scheibli einen würdigen Geburtstag. Die Radiolegende wurde während „seinem“ Spiel immer wieder gefeiert und der 80-jährige stand jedes Mal artig auf und winkte den Fans zu. Er hatte sichtlich Spass an diesem Spiel.

Weiter geht es jetzt bereits am kommenden Dienstag. Dann wartet der EHC Kloten und dort gilt nur Eines: Derbysieg, Derbysieg, Derbysieg!