Der ZSC mit dem dritten Sieg in Serie

ZSC – HC Ambri-Piotta 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

Der 29. September 2012 war der grosse Tag des Ari Sulander! Am Nachmittag spielte die Zürcher Legende mit einer Auswahl an ehemaligen ZSC Akteuren gegen die Swiss Legends. Die Verabschiedung des Altmeisters war der eigentliche Höhepunkt an diesem Abend. Aber auch das Spiel hatte, zumindest für die aktiven Spieler der Zürcher, einiges an Bedeutung.

Starker Start der Leventiner
Dem ZSC gelang der Start in diese Partie nicht wunschgemäss. Ambri hatte in den ersten Spielminuten mehr vom Spiel und irgendwie schienen alle noch etwas beeindruckt von Sulanders Abgang. Einzige Ausnahme war dabei Monnet, welcher nach drei Minuten alleine vor Schaefer auftauchte, dort aber nicht die nötige Ruhe besass. Gut fünf Minuten später war es aber eben diese Nummer sieben, welche einen herrlichen Querpass von Mark Bastl zum ersten Treffer an diesem Abend versenkte. In der Folge hatten die Zürcher die Partie mehr oder weniger im Griff und erst kurz vor dem Ende des ersten Drittels kamen die Gäste noch einmal auf. Und in der 20. Minute, nach einer fragwürdigen Strafe gegen Seger, kamen die Leventiner zum Ausgleich. Der Treffer war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, scheiterte Ambri doch zuvor zweimal nur an der Torumrandung.

Wenig Spektakel im Mitteldrittel
Das Spiel hatte schon im ersten Abschnitt nur wenig schöne Aktionen. Dies setzte sich auch im Mitteldrittel fort. Beide Teams neutralisierten sich etwas und so entstand nie ein richtiger Spielfluss. Es dauerte auch bis zur 32. Minute und einem Powerplay der Zürcher, ehe das dritte Tor in dieser Partie fiel. Ambühl war es, welcher vor Schaefer genügend konsequent war und zur erneuten Zürcher Führung traf. Dieser Mini-Vorsprung hatte auch bis zur zweiten Pause bestand.

Früher Ausgleich – später Siegtreffer
Der letzte Abschnitt begann schlecht für die Zürcher. Gerade einmal 100 Sekunden benötigten die Gäste zum erneuten Ausgleich. Damit war natürlich die leichte Euphorie in der Halle wieder weg. Aber der ZSC verstand diesen Gegentreffer als Wecksignal und begann nun langsam aber sicher wieder Eishockey zu spielen. Es dauerte aber bis zur zweitletzten Minute und einer defensiven Unachtsamkeit der Gäste ehe Bärtschi den Siegestreffer erzielen konnte. Dabei hatten die Zürcher doch etwas Glück, denn beide Teams hatten sich schon mit der Verlängerung angefreundet.

Damit gewinnt der ZSC die dritte Partie in Serie und steigert sich bis auf Rang 2. Am nächsten Dienstag geht es bereits weiter – dann ebenfalls wieder zuhause. Gegner ist dann der HC Davos.

Zuerst folgen morgen aber noch die Impressionen aus dem Abschiedsspiel von Ari Sulander…