Ohne Punkte und mit viel Frust retour nach Zürich

HC Lugano – ZSC 5:2 (3:0, 1:2, 1:0)
Am sonnigen Freitagnachmittag nahmen einige Zürcher die Reise nach Lugano auf sich, um den ZSC gegen die Luganesi zu unterstützen.

Ohne Support, dafür mit viel Frust in der Resega
Kurz vor Lugano wartete bereits die Polizei auf die Fans aus Zürich. Diejenigen, welche mit dem Auto reisten, mussten sich einer Grosskontrolle mit Aufnahme der Personalien unterziehen. Der Car wurde ebenfalls abgefangen, an einen anderen Ort gebracht und kontrolliert. Das Ganze dauerte etwa eine Stunde. So, dass die Fans den ersten Teil des Spiels verpassten. Grund der Polizeiaktion war die Geschichte des letzen Spiels in Lugano, als 52 Zürcher Stadionverbot erhielten.
Sogar der Sicherheitsdienst (NSW) wurde genau kontrolliert.

Die Offensive mit zu wenig Präzision, Defensiv nicht auf der Höhe
Der Start in die Partie gelang dem ZSC nicht schlecht. Er konnte sich von Beginn weg Chancen herausspielen, doch die Effizienz war nicht vorhanden. Lugano kam nach wenigen Minuten ebenfalls zu guten Möglichkeiten und ging in Führung. Mit diesem Vorsprung riss das Heimteam das Momentum auf seine Seite. Die Zürcher mussten reagieren, waren defensiv aber nicht allzu kompakt. Lugano nutzte dies gnadenlos aus und schoss die Tore 2 und 3. Lukas Flüeler, welcher danach das Feld verliess und Tim Wolf Platz machte, war nicht zu beneiden.

Kleine Hoffnung bei den “Anschlusstoren“
Mit den Toren von Ryan Shannon und Mathias Seger kam der ZSC zwar immer wieder heran, aber den effektiven Anschluss erwischten sie nie. Die cleveren Tessiner hatten jeweils eine Antwort und die Partie jederzeit im Griff. Den Schlusspunkt in dieser schwachen Vorstellung des ZSC setze Kostner mit dem Treffer ins leere Gäste-Tor.

Nach fünf Spielen haben die Zürcher bereits 15 Gegentreffer kassiert. Gegen Zug, Rapperswil und Ambri, die nächsten Gegner des ZSC, muss die Defensivleistung um einiges verbessert werden. Ansonsten reicht es auch in diesen Spielen kaum zu Punkten.

Bilder aus Lugano

2 Gedanken zu „Ohne Punkte und mit viel Frust retour nach Zürich

  1. Einfach gesagt, schwach. Eine komplette Selbstüberschätzung einiger Spieler. Jetzt muss ein „Ruck“ durch die Mannschaft, damit man nicht wieder am unteren Tabellenende herum kurvt. Mit diesem Kader muss mehr drin sein, das hat man ja gegen den SCB in den ersten 37 Minuten gesehen , dass Sie es können. Eventuell ein NHL-Zugang müsste man auch überlegen, das würde auch den nötigen Druck erzeugen. Es ist erst Anfang Saison und noch nichts verloren, aber auch nichts gewonnen, aber ich denke alle Fans haben schon etwas mehr erwartet, nach diesen ersten 5Spielen.

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