Der Saisonauftakt im Rückblick

Zugegeben: Nach drei Saisonspielen können noch keine fundierten Aussagen zum weiteren Verlauf der Saison gemacht werden. Zu jung ist die Saison und noch zu wenig aussagekräftig sind die Gegner. Dennoch sind bereits erste Trends und Tendenzen zu erkennen. In den bisherigen drei Partien erreichte der ZSC zwei Siege (Langnau und Kloten) und musste eine Niederlage (Rapperswil) einstecken, welche aber insgesamt unverdient und in seiner Form auch unnötig war.

Ein beinahe endlos wirkendes Potenzial in der Offensive
Nach den ersten drei Partien dürften einige Leute neidisch sein auf den Job von Marc Crawford. Das Potenzial in der Zürcher Mannschaft scheint beinahe endlos und beim ZSC könnte es dieses Jahr nicht eine oder zwei Top-Linien geben, sondern viel mehr eine durchgehende Konstanz. Angefangen bei der Linie um Jeff Tambellini, Luca Cunti und Andres Ambühl, welche im 5 gegen 5 die Klotener gestern regelmässig in grösste Probleme brachten.

Zu erwähnen gilt es zudem die Powerplay-Linie mit Jeff Tambellini, Ryan Shannon, Roman Wick, Matt Lashoff und Gilbert Brulé. Eine Linie, die es zusammen auf 924 NHL Partien bringt und damit mit mehr als genügend internationaler Erfahrung ausgerüstet ist. Den hohen Erwartungen, welche zweifelsohne an diese Linie gestellt wird, konnten sie noch nicht ganz gerecht werden.

Dahinter wartet die dritte Linie, die mit Bastl, Monnet und Chris Baltisberger bei vielen anderen Teams wohl weiter vorne anzufinden wäre. Auch der junge Baltisberger, der laufend zu mehr Eiszeit kommt, zeigt bereits ordentliche Fortschritte und dürfte sich in dieser Saison im Stamm der ersten Mannschaft etablieren.

Und fast wäre da noch die vierte Linie unter gegangen. Sie ist mit Bärtschi, Schäppi und Bühler auch mit namhaften Stürmern ausgerüstet, welche ein Spiel jederzeit entscheiden könnten. Besonders Reto Schäppi zeigte sich sehr auffällig in den ersten beiden Spielen, erzielte er doch bereits zwei Treffer in Unterzahl in den ersten drei Partien.

Defensive Absenzen
Auch in der defensiven Abteilung hat der ZSC einiges aufzuweisen. Dies zeigte sich auch am soliden defensiven Verhalten und dem Schnitt von 2.33 Toren pro Spiel in den ersten drei Partien.

Im physischen Bereich steht neu mit Marco Maurer ein Hüne vor Lukas Flüeler oder Tim Wolf, der keinen Zweikampf scheut und die gegnerischen Stürmer konsequent wegarbeitet. Auch Lashoff brachte sich bereits gut in die Zürcher Defensive ein. Zusammen mit den bekannten Verteidigern, wie Seger, Geering und Schnyder, fällt es kaum auf, dass mit Blindenbacher und Stoffel noch zwei Verteidiger ausfallen durch Verletzungen.

Offensive Zielstrebigkeit fehlt
Ironie der Geschichte ist, dass die Offensive, welche eigentlich über ein riesen Potenzial verfügt, bisher noch zu wenig konsequent und zielstrebig vor dem Tor agierte. Ob es an der Abstimmung, dem Ziel immer einen noch besser platzierten Mitspieler zu suchen oder an einem anderen Grund liegt, ist noch unklar.

Denn in den Ansätzen machte das Zürcher Spiel einen sehr dominanten und kontrollierten Eindruck. Sogar im Boxplay gewährten die Zürcher dem Gegner oft nur wenig Raum und Chancen. Es ist oftmals ein Zeichen, dass die Mannschaft über grosse Qualität verfügt.

Fazit: Das Potenzial ist da, vielleicht grösser denn je, und sollte der Z vorne noch etwas mehr treffen, dann wird es für fast alle Gegner sehr schwer zu gewinnen. Darin aber liegt auch die Gefahr. Sollte der ZSC zu stark in der Qualifikation auftreten, dann könnte er in den Playoffs eine gewaltige Bruchlandung erleiden…

Noch ist es nicht soweit. Die Saison ist noch jung und wir freuen uns auf weitere Auftritte unseres ZSC…

 

2 Gedanken zu „Der Saisonauftakt im Rückblick

  1. de tim wolf arbeitet gegner weg?

    viel meh en witere abschnitt mit:

    Junger Rückhalt fast perfekt!

    Nach Abgang des Altmeisters Sulander müssen die Jungen nun das Tor dicht halten. Dies gelang Flüeler zum Saisonstart (fast), Tim Wolf in der zweiten Partie über lange Zeit und im Spiel drei Flüeler siegbringend! Auch wenn die erste Woche nicht 9 Punkte einbrachte und wir bei heissen Situationen vielleicht etwas mehr ins Schwitzen geraten als noch mit der finnischen Legende im Tor, war der Start der Torwächter eigentlich doch perfekt: Junger Flüeler sorgte mit Routine für die Punkte und noch jüngerer Wolf weiss zu überzeugen! Beiden fehlte wenig, die einzige offene Frage ist, ob Flüeler seine fehlenden Sekunden zum Shutout korrigieren kann bevor Wolf vorher die fehlenden Minuten zum Sieg schaffen wird…

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