European Trophy – Segen und Fluch zugleich

Mit der am kommenden Sonntag startenden European Trophy, beginnt für den ZSC die Vorbereitung auf die neue Saison. Bereits zum zweiten Mal nimmt der ZSC am internationalen Vorsaisonturnier teil. Die letzte Teilnahme der Zürcher und gleichzeitig die erste Austragung dieses Turniers, im Jahre 2010, bleibt in zwiespältiger Erinnerung.

2010: 7. Platz in der Central Division
Das Vorbereitungsturnier, welches insbesondere in den nordischen Ländern grossen Anklang findet, erhielt beim ZSC eine hohe Priorität. In der Gruppe, in der unter anderem auch der SC Bern eingeteilt war, schaffte es das Team von Colin Muller nur auf den siebten Rang – bei insgesamt neun Teams.  Aus den acht Begegnungen resultierten dabei nur gerade drei Siege (Tampere, Frölunda und Malmö).  Alles in allem war es eine Enttäuschung. Auch wenn Vorbereitungsspiele grundsätzlich wenig Aussagekraft haben, so schienen die Leistungen doch auch auf die Saison abzufärben. Platz 7 auch in der Ligaqualifikation und das Ausscheiden in den Viertelfinals veranlassten die Verantwortlichen der Zürcher dazu, dass die Ausgabe 2011 ohne die Zürcher stattfand.

Vorbereitung – nicht Ernstkampf
Dieses Jahr also startet der ZSC die zweite Kampagne „European Trophy“. Doch in der neuen Ausgabe, anders als im 2010, sollen die internationalen Spiele als Testspiele und nicht als vorgezogene Ernstkämpfe betrachtet werden. Zielsetzung ist nicht der Final-Cup in Salzburg, sondern viel mehr die optimale Vorbereitung auf eine hoffentlich erneut lange und erfolgreiche Saison. Mit zwei Reisen ins Ausland, einmal nach Ingolstadt (12. August 2012) und einmal nach Schweden (17. + 18. August 2012), hält sich auch der Aufwand bezüglich Reiseweg in Grenzen.

Bekannte Teams in der Gruppe
Der ZSC wurde in die West Division eingeteilt und trifft dort auf einige spannende Gegner. So wartet mit Jokerit Helsink und HIFK Hockey Ab einiges an Klasse aus Finnland. Aber auch die Gegner aus Schweden – Färjestads BK und Frölunda Indians – gehören zu den Spitzenteams in der Eliteserien. Die Gruppe wird durch die Deutschen Teams – Adler Mannheim und ERC Ingolstadt – und dem zweiten Schweizer Team, dem EV Zug,  komplettiert.

Zwar werden auch in der diesjährigen Vorbereitung die Karten wohl kaum auf den Tisch gelegt, dennoch dürfen wir auf einige spannende und unterhaltsame Partien hoffen.