Die vermeintliche Rettung mit fragwürdigem Hintergrund

Das Gute vorweg: Es wird wohl auch in der nächsten Saison zum Derby zwischen dem ZSC und dem EHC Kloten kommen. Eine Finanzgemeinschaft aus Philippe Gaydoul – Präsident des nationalen Eishockeyverbands –  und Thomas Matter sollen dem Kantonsrivalen aus dem finanziellen Sumpf helfen.

Interessenskonflikt von Philippe Gaydoul
Noch scheint die Rettung der Klotener noch nicht ganz im Trockenen, dennoch hinterlässt die heutige Mitteilung einen faden  Nachgeschmack. Ist doch der vermeintliche Retter der Klotener zurzeit Präsident des schweizerischen Eishockeyverbands. Obwohl Gaydoul sich im Klaren ist, dass dieses Doppelmandat über längere Zeit nicht vertretbar ist, so sind solche Deals dennoch unheimlich heikel.

Eine Persönlichkeit von Gaydoul, der ehemalige Denner-Chef, sollte wissen, dass solche Aktionen langfristig nicht nur seinem Ruf, sondern viel mehr dem Gesamtinteresse des Eishockeys schaden. Mit diesem finanziellen Engagement beim Kantonsrivalen ist Gaydoul per sofort, beziehungsweise seit dem ersten Kontakt in diese Richtung, nicht mehr tragbar als Präsident des SEHV. Die entsprechenden Konsequenzen hat er aber noch nicht gezogen!

Auch Gaydoul mit Forderungen
Fast scheint es so, also wolle sich Gaydoul aber seine Zukunft als Präsident nicht ganz verbauen. Denn er bindet die Rettung des EHC Kloten an einige Auflagen – wie dies bereits viel seiner Vorgänger machten. Aber ganz egal ob die Übernahme zu Stande kommt oder nicht, die Aktion zeugt nicht von grosser Charakterstärke und sie bedeutet eigentlich das Ausscheiden von Gaydoul als Präsident – egal ob freiwillig oder nicht…

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Ein Gedanke zu „Die vermeintliche Rettung mit fragwürdigem Hintergrund

  1. Wenn Philippe Gaydoul an der kommenden Ligaversammlung zurücktritt, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, ist Theater angesagt.

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