Den SCB in der eigenen Halle auf die Probe stellen

Nach zwei Partien kann zusammenfassend gesagt werden, dass noch kein Trend zu erkennen ist, wer am Schluss den „Kübel“ in die Höhe strecken darf. Beide Teams spielen in der Defensive sehr solide und machen besonders in der Mittelzone die Räume sehr eng für den Gegner. Und dies ist auch in den nächsten Spielen zu erwarten.

Das Break realisieren – so schnell wie möglich
Mit den beiden Heimsiegen haben die Teams auch unter Beweis gestellt, dass sie sich gerne von ihrer Heimkulisse tragen lassen. Nun, wenn das so ist, dann müssen die Zürcher mindestens einmal in Bern als Sieger vom Eis, sonst würde logischerweise der SC Bern als Meister diese Saison beenden. Damit es nicht so weit kommt, tut die Mannschaft von Bob Hartley gut daran, bereits im dritten Spiel dieses Break zu realisieren und so dem SC Bern eine weitere Hausaufgabe mit zu geben.

Abwarten und auf Konter lauern
Auch beim zweiten Spiel in Bern wird der ZSC nicht alles auf die Karte Offensive setzen, sondern wie eigentlich immer in diesen Playoffs auf die ersten Fehler beim Gegner warten. Um dieses Spiel aber erfolgreich praktizieren zu können, wäre ein früher Treffer von Vorteil. Denn je mehr Chancen die Zürcher vergeben, so wie dies am Donnerstag passiert ist, desto mehr entwickelt sich eine Blockade vor dem Tor und Marco Bührer spielt sich in einen „Rausch“.

Mit dem Extrazug nach Bern
Nachdem beim ersten Spiel in Bern noch einige Zürcher Fans zu spät beim Stadion eintrafen, sollte dies morgen nicht der Fall sein. Denn etwa 500 Fans reisen mit dem Extrazug nach Bern, welcher direkt von Zürich nach Bern fährt. Damit sollte auch einer guten Atmosphäre, welche am Dienstag gefehlt hatte, nichts mehr im Wege stehen. Es dürfte ein ordentlicher Ausflug werden, der hoffentlich von der Mannschaft mit einem erfolgreichen Spiel und dem Sieg honoriert wird!

Nehmen wir die Hauptstadt ein…!