Macht es wie bisher!

Machen wir uns doch nichts vor: Sollte der ZSC im Final dem SCB am Schluss zum Meistertitel gratulieren, dann wird die Enttäuschung bei Spielern und Fans gross sein. Und dies obwohl vor einem Monat sogar noch die Halbfinal-Qualifikation als Sensation gewertet worden wäre. Nun, mit dem Essen kommt der Appetit und so ist es auch mit dem Erfolg. Selbst wenn er noch so unerwartet ist, verpflichtet er. Vor allem, wenn der Meister und der Qualifikationssieger so klar eliminiert wurden.

Auswärtserfolg als Grundstein
Spätestens morgen um 19:45, wenn der erste Puck im Spiel ist, dann zählen diese Erfolge nicht mehr. Mit der neuen Serie startet für den ZSC auch der Kampf um das Heimrecht und dieses erspielt er sich im optimalsten Fall bereits im ersten Spiel. Damit können die eigenen Nerven beruhigt werden und dem Gegner bereits ein starkes Signal zugesandt werden. Die frühen Auswärtssiege in der Halb- und Viertel-Finalserie waren jeweils der nötige Impuls zu einer starken Leistung.

Maximal noch sieben Partien für den grossen Traum
Auch wenn es abgedroschen klingt: Der ZSC muss seine gesparten Kräfte nun vollumfänglich in die Waagschale werfen und so den SC Bern Schritt für Schritt zermürben. Es wird nicht viermal zu einem ungefährdeten 5:1 reichen, da werden noch viele Nerven beansprucht werden. Doch der ZSC hat viele der Vorteile auf seiner Seite. Neben dem breiteren Kader verfügt er auch über den nötigen Lauf, der ihn – sollte er nicht in Überheblichkeit oder übertriebener Lockerheit enden – zum Meistertitel tragen kann.

Schritt 1 von 4
Und wenn dann alles nach Plan verläuft, dann werden wir schon morgen nur noch drei Siege vom Meistertitel #7 entfernt sein!

Ich bin bereit und heiss für den ersten Final seit 2007/08! Und wie geht es Euch?

Auf gehts, packen wir die Berner und schreiben wieder einmal Eishockeygeschichte!!!