Zwischen der leeren Halle und dem Eishockeyfieber

Nicht zum ersten Mal verlief die Qualifikation nicht nach Wunsch, aber zum ersten Mal war diesmal die Konsequenzen ersichtlich: ein akuter Zuschauerschwund während den Heimspielen. Mit 6283 Zuschauern gegen Genf-Servette, wurde ein deutlicher Minusrekord erreicht. Auch wenn die Zürcher noch immer den zweithöchsten Zuschauernschnitt haben, war die diesjährige Auslastung des Hallenstadions enttäuschend.

Auftritte mit wenig Emotionen
Für den mageren Zuschaueraufmarsch gibt es natürlich viele Gründe. Einer der Hauptfaktoren ist sicher der eher uninspirierte Auftritt in gewissen Heimspielen. Ebenfalls massgeblich ins Gewicht gefallen sein, dürften die vielen Heimniederlagen zum Auftakt der Qualifikation. Offensichtlich war auch die tiefe Zuschauerzahl an Heimspielen an einem Dienstag, da zogen es vielle offenbar vor, zuhause einen Fussballabend zu machen, anstatt in die Halle zu pilgern.

Viele Dienstagsspiele
Dass es viele solcher Dienstagsspiele gibt – Saison für Saison – hat seinen Ursprung in der Hallenstadionproblematik. Oftmals wird die Halle am Samstag für Konzerte oder andere Events verbucht. Da diese unter dem Strich mehr Profit erwirken und das Eishockey als Lückenfüller optimal scheint, muss der ZSC immer wieder ausweichen.

Sonderfall Playofferfolg
Etwas anders sieht dies in den Playoffs aus. Zwar stellt sich die Problematik der Hallentermine auch dort, doch sie hat einiges weniger Einfluss auf den Zuschaueraufmarsch. Dreimal war die Halle bis auf wenige hundert Plätze ausverkauft und im letzten Spiel der Halbfinalserie sogar zum ersten Mal ganz. Für den Final dürfte die Arena ebenfalls ausgebucht sein, ob gegen Bern oder Fribourg spielt da nicht einmal einen grossen Faktor.

Playoffstimmung auch auf den Rängen
Klassisches Beispiel für die herrrschende Euphorie in der Stadt, war die Welle am vergangenen Samstag. War über weite Strecken der Qualifikation nur der dritte Rang zu hören, sprang der Funken nun auf das gesamte Stadion über. Ob tobender Hexenkessel oder totenstille Eventhalle liegt an zwei Faktoren: An der Zuschauerzahl und dem Erfolg der Mannschaft.

Also los, füllen wir die Halle!

Ein Gedanke zu „Zwischen der leeren Halle und dem Eishockeyfieber

  1. was söll die aktuell umfrog? als ob öper (abgseh vo trolls) würklich säge würd im final isch schluss! wenn scho froge, denn nach de längi vo de serie…

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