FINAAAALEEEEE OHO!!!!

Auch gestern fanden die Zürcher Festspiele in den diesjährigen Playoffs kein Ende. Spätestens mit dem zweiten Tor von Reto Schäppi, und dem 4:0 am gestrigen Abend, durfte die Partie und auch die Serie als gewonnen betrachtet werden. Auch wenn dies ein Sportler natürlich nie zugibt, so genoss der ZSC die letzten Minuten und verschonte wohl Zug damit vor noch mehr Gegentreffern, abgesehen vom herrlichen 5:0 im Boxplay durch Jeff Tambellini.

Wertloses Papier - Die Tickets für ein sechstes Halbfinalspiel.

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Die Halle und der Stadionspeaker ausser Rand und Band
Giovanni Marti, seines Zeichen Stadionspeaker im Zürcher Hallenstadion, lies seinen Emotionen nach dem Spiel freien Lauf, so wie fast alle ZSC Fans. Immer und immer wieder brüllte er ins Mikrofon „Züri, mir sind im Final!“ Und jedes Mal brandete erneut grosse Begeisterung durch das Stadion in Oerlikon. Das Hallenstadion, welches heuer zum ersten Mal ausverkauft war, zeigte sich allgemein von seiner besten Seite am gestrigen Abend. Bereits kurz nach Spielbeginn stand fast die ganze Arena und für einmal dürfte wohl auch der coolste Spieler auf dem Feld Gänsehaut bekommen haben.

Die Einflüsse des Bob Hartley
„I’m always happy“, antwortete Bob Hartley auf die Frage nach seinem Gemütszustand, unmittelbar nach dem achten Sieg in Folge. Natürlich war diese Aussage etwas gemogelt, war Hartley doch in der Qualifikation das eine oder andere Mal auch angesäuert vor der wartenden Medienschar aufgetreten. Nun ist dies aber nicht mehr nötig, die Mannschaft hat das Spielsystem von Hartley verinnerlicht und beinahe in Perfektion umgesetzt. Mit grossen Erwartungen wurde der kanadische Trainer beim ZSC empfangen und im absolut richtigen Moment kann er diese nun auch erfüllen!

Die Kontrolle des Gegners als Schlüssel
Schon vor der Serie war klar, der ZSC muss Brunner, Metropolit und Holden in den Griff kriegen. Nun, vier Spiele und fünf Gegentreffer später, darf diese Zielvorgabe definitiv als erreicht gewertet werden. Es war beeindruckend, wie stark die Zürcher defensiv agierten und dies nicht nur mit den Verteidigern, sondern meist auch mit allen Offensivkräften, die auf dem Feld standen. Dies verunsicherte die Zuger Power-Offensive und so versuchte Brunner ab Spiel 2 mit grossen Worten auf und neben dem Eis die Serie noch einmal zu wenden. Doch er blieb erfolglos. Zürich reagierte nur dezent auf die Provokationen des Topscorers und wurde dafür mit dem 4:0 in der Serie gegen den EV Zug belohnt.

Finalgegner Bern oder Fribourg
Egal wer sich der Zürcher Mannschaft im Final entgegenstellt, es darf ein packendes und hartes Finale erwartet werden, bei dem der ZSC noch eine grosse Herausforderung erwarten kann: Wie geht er mit einer Niederlage in einem Playoffspiel um? Es darf nicht erwartet werden, dass der ZSC mit einem erneuten Sweep auch den Final gewinnt und so als erste Mannschaft mit 12:0 Siegen zum Meistertitel durchgeht. Da sich Fribourg aber gestern noch einmal vor dem drohenden Saisonende retten konnte, muss sich der ZSC noch etwas auf den Finalstart gedulden (frühestens am Samstag) und wir können uns noch etwas länger über den unerwarteten Finaleinzug freuen.

Züüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüürriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, mir sind im Final!

3 Gedanken zu „FINAAAALEEEEE OHO!!!!

  1. obwohls hinde sehr guet ständ,e super defensivi händ,isch ihres spiel zum glück nöd langwilig.spektakel puur…..schöns hockey jungs!!!!

  2. yeaaah – gratulation an die mannschaft und den gesamten staff!
    ein wunsch bitte hr. hartley:
    bitte lass den kolnik auf der tribühne und bring den murphy.
    der kolnik ist jetzt so was von blass – im vierten sturm bringt der dort sicher auch nicht viel und könnte dort im vierten block auch durch einen defensiven ziegler oder dem kämpferherz tim ulmann ersetzt werden.
    murphy hinten könnten wir aber vor allem im powerplay extrem gut brauchen und er könnte einen aus dem duo stoffel/schnyder ersetzen – vorzugsweise stoffel, der einfach weiterhin extrem limitiert ist und teilweise sehr nervös am puck ist.
    soll nicht heissen, dass stoffel absolut schlecht ist – meiner meinung nach wäre der mannschaft aber mehr gedient, wenn anstelle des vierten block stürmers kolnik (ein glückstor von hinter der torlinie aus, zwei assists, davon noch ein zweiter) der murphy in der verteidigung spielen würde – gerade gegen bern, wo das toreschiessen voraussichtlich massiv schwieriger werden wird, als die lahme evz-verteidigung.
    rein meine meinung, man kann’s natürlich auch anderst sehen
    und ja – klar – der stanley-cup-sieger hartley wird sicher besser wissen, was das beste sein wird für die mannschaft

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