Mit dem dritten Sieg zur vermeintlichen Vorentscheidung

Es wird langsam etwas unheimlich, was der ZSC da in diesen laufenden Playoffs auf die Beine bringt. Mit fast vier ausgeglichenen Linien gewinnt er Begegnung um Begegnung und übersteht heikle Situationen mit scheinbarer Leichtigkeit. Immer wenn es wichtig wird, also wenn es um den Tagessieg geht, konnte der ZSC einen Gang höher schalten und erzielte bisher immer in diesen Playoffs den entscheidenden Treffer.

Dem vielleicht letzten Aufbäumen entgegenhalten
Dass sich die Zuger aber nicht einfach geschlagen geben werden, auch nicht nach dieser eher knappen Niederlage im Hallenstadion, ist auch klar. Daher wird es wichtig sein, die Zuger früh zu stören und so den möglichen Spielfluss zu durchbrechen. Sollte Zug ähnlich druckvoll spielen können, wie im letzten Drittel der letzten Begegnung, dann wird es keinen siebten Sieg in Serie geben.

Ausgeglichenheit als Trumpf
Die Führung der Zürcher ist zu einem grossen Teil auf die Ausgeglichenheit zurückzuführen. Liegt bei Zug die Last Tore zu schiessen auf wenigen Schultern, kann Hartley diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen. Mit Monnet, Bärtschi, Pittis, Cunti, Bastl, Tambellini, Kolnik, Bühler und Schäppi haben sich bereits neun Spieler in der Torschützenliste eingetragen. Da fällt es nicht einmal auf, dass der beste Skorer der Qualifikation – Jeff Tambellini – mit zwei Toren und zwei Assists zumindest Offensiv noch nicht an der Leistungsgrenze spielt.

Die nötige Ruhe auf allen Ebenen
So ruhig und dennoch zielbewusst der ZSC auf der Eisfläche agiert, so ruhig ist es auch aus dem Umfeld der Zürcher. Der allfällige Hallenwechsel für ein sechstes Spiel wurde nüchtern und ohne Nebengeräusche organisiert. Mit der Vertragsverlängerung von Cyrill Bühler wurde zudem ein Zeichen gesetzt, dass nicht nur Zahlenwerte, sondern auch Wille und Einsatz bei der Zusammenstellung des Kaders von hoher Bedeutung sind. Es passt zurzeit einfach, aber dies kann natürlich schnell ändern und deshalb sollten wir den Moment geniessen und uns auf die morgige Partie freuen.

7 Gedanken zu „Mit dem dritten Sieg zur vermeintlichen Vorentscheidung

  1. Bin schon nervös auf das heutige Spiel. Denke, dass die Zuger wieder aggressiv ins Spiel starten und auch vor unfairen Ationen nicht zurückschrecken. Unsere Jungs dürfen sich davon nur nicht aus der Ruhe bringen lassen, dann sollte das klappen!! Und Luki soll die Provokationen von Brunner nicht ernst nehmen, er hat eine super Leistung vollbracht!!

  2. heute wird es sehr schwierig. ich denke es wird alles gegen uns gepfiffen…mal schauen ob es trotzdem reicht.

  3. Hmm, heute können wir den Zuger die (fast) letzte Hoffnung rauben. Aber nur mit einem kompakten und von Beginn weg starkem Auftritt.

  4. Am Dienstag wurde ziemlich gegen die Zuger gepfiffen (Spieldauer etc.)
    Um es wieder auszugleichen, müssten die Schiris heute gegen uns pfeiffen..wer weiss..
    trotzdem, mit flüeler hinten und Cunti/Monnet etc. vorne, werden wir in den Final einziehen.
    noch etwas zu Rüfenacht: Sorgt für die Zuger porvokationen etc. auf dem Eis – Unsimphatisch
    jedoch vermisse ich ein Spieler wie Rüfenacht bei uns, welcher mal dem Gegner eine reinhauf 😉

  5. Genau. Ein ryser kann gut zulangen… Liegt aber nicht in der familie:-€

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