Patrik Bärtschi – Sinnbild für die Leistungssteigerung

Es war nicht die Qualifikation von Patrik Bärtschi. Der ehemalige Draft der Pittsburgh Penguins findet mehr schlecht als recht in die Saison. Dies mag durchaus auch mit seiner Verletzung, welche er sich in der Saison 2010/11 zuzog zusammenhängen. Trotzdem sind 10 Tore aus 48 Spielen nicht gut genug für die Anforderungen eines Patrik Bärtschis.

Im ersten Spiel das leere Tor getroffen

Patrick Bärtschi und Vladimir Krutov

Patrik Bärtschi und Vladimir Krutov

Es war nicht so, dass Patrik Bärtschi beim ersten Viertelfinal gegen den HC Davos aus dem Kollektiv herausstach, aber er war wieder deutlich aktiver und kam in der letzten Minute sogar noch zum ersten Playoff-Treffer seit dem 23.3.2010 – an diesem Tag besiegte der EV Zug den ZSC zum vierten Mal und qualifizierte sich damit für die Halbfinals. Auch wenn es schwerere Aufgaben gibt, als das leere Tor zu treffen, so zeigte es doch, dass Patrik Bärtschi gemeinsam mit der Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht hat.

Doppelpack im fast ausverkauften Hallenstadion
Noch besser wurde es für ihn in der zweiten Begegnung gegen den HC Davos. Im gut gefüllten Hallenstadion versenkte er die Scheibe gleich zwei Mal hinter Leonardo Genoni. Bei beiden Treffern stand der Torhüter auf dem Eis, wenn auch nicht immer im Tor. Besonders beim 5:1 – seinem ersten Treffer an diesem Abend – zeigte er die vermisste Kaltblütigkeit. Er deckte die Scheibe clever ab und lies so Genoni ins Leere stochern, ehe er die Scheibe dann über den Verteidiger ins Tor „lupfte“.

Im vierten Spiel das Siegestor im Spiel und der Serie
Höhepunkt der Steigerung von Bärtschi war die vierte Partie, als er mit dem 1:0 den einzigen und auch entscheidenden Treffer im Spiel erzielte. Mit alter Kaltblütigkeit verwertete er einen Pass von Cunti über die Schulter von Genoni und erlöste damit nicht nur sich, sondern auch das gesamte Stadion. Mit diesen vier Treffern in den Viertelfinals platzierte er sich in der internen Punkterangliste auf Platz 1 und auch über die gesamte Liga betrachtet liegt Bärtschi auf Rang 2 dieser Statistik. Nur Metropolit und Holden (je 5 Tore aus 5 Spielen) konnten öfters als erste zur Bank fahren und abklatschen.

Weitere Tore im Halbfinal gegen den EV Zug sind nötig
Falls der ZSC auch in der Halbfinalserie gegen den EV Zug bestehen möchte, dann sind weitere Tore von Bärtschi erwünscht, wenn nicht sogar nötig. Dass Patrik Bärtschi zweifellos über dieses Potenzial verfügt, hat er in einigen Saisons bereits unter Beweis gestellt. So erzielte er in der Saison 2009/10 nicht weniger als 25 Tore in 49 Spielen.

7 Gedanken zu „Patrik Bärtschi – Sinnbild für die Leistungssteigerung

  1. Cool! Danke für den guten, interessanten und ausführlichen Bericht! A.

  2. patrik oder patrick? bildbeschrieb und text widerspreched sich 😉

  3. Super Artikel. 🙂 Finds eifach schad dases Lüt git wo sogar bi so ämä guätä Artikel nur uf Fählersuächi gönd. Isch doch glich, dä inhalt hämmer all verstandä. So färtig gjammäräd, uf gahts is Halbfinal. 🙂

  4. er will sich bewerbe als korrekturleser, getraut sich aber nöd das offe zsege, drum wiist er i jedem artikel uf fehler hii 😉

  5. Ich bin gerade eben durch Zufall auf die Seite gekommen. Gefaellt mir bis jetzt gut.

  6. Hi zusammen
    Weiss jemand von euch, ob Bärtschi nun definitiv einen Vertrag für nächste Saison hat? Ich war immer der Meinung, sein Vertrag liefe am Ende dieser Saison aus und habe bisher auch nichts über eine Vertragsverlängerung gehört. Aber auf dieser Seite seht, er habe einen Vertrag bis 2014/2015?! Wann hat er diesen gemacht? (er kam doch mit einem 3 Jahresvertrag zum Z oder?)

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