Vorentscheidung oder Hoffnung für Davos?

Nach der Überraschung vom Donnerstag schien fast alles möglich zu sein, doch was dann folgte war einfach unglaublich. Sechs zu Eins, diese Worte muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – 6:1 gegen Davos. Nicht mal der kühnste Optimist hätte sich das erträumen lassen, geschweige denn darauf gewettet. Das Hallenstadion bebte wie schon lange nicht mehr, die Genugtuung bei Spielern und Fans war offensichtlich.

Zu viel Euphorie wäre aber verfrüht und gefährlich!
Doch trotz allem wäre es verfrüht, ja gar gefährlich, jetzt in Euphorie zu verfallen. Gewonnen ist noch nichts, das sollte uns allen und vor allem den Spielern bewusst sein. Jedes Spiel beginnt von Null und weiter kommt der, welcher zuerst vier Spiele gewonnen hat. Die Saison 2006/2007 dient da als schmerzliche Erinnerung. Auch damals war die Qualifikation durchzogen, der ZSC drehte dann in den Playoffs gegen den heutigen Gegner Davos auf. Er ging mit 2:0 und 3:1 in der Serie in Führung und stand am Schluss trotzdem mit leeren Händen da. Darum muss die Einstellung mehr denn je lauten: Jedes Spiel beginnt bei Null und muss zuerst gewonnen werden.

Powerplay, Bärtschi und Co. als Trumpf!
Hätte man diese Aussage vor einem Monat gemacht, man wäre ausgelacht worden. Doch seit Anfang der Playoffs ist alles etwas anders. Hartleys Mannen treffen plötzlich im Powerplay – in dieser Serie bereits dreimal. Und die Routinier Bärtschi, Pittis & Co. scheinen ihren Torriecher langsam wieder zu finden. Diese beiden Trümpfe müssen auch Morgen wieder stechen, wenn man den dritten Sieg in Serie einfahren will. Zudem braucht es wieder einen Lukas Flüeler in Bestform, welcher in den bisherigen Playoffs mit einer Fangquote von 93.49% brillierte.

Sciaroni zurück, Reto von Arx auch?
Das Jammern von Arno Del Curto über die angebliche Verletzungshexe beim HCD nach dem 6:1 im Hallenstadion war riesig und in den meisten Medien das grössere Thema als der Erfolg der Zürcher. Wer AdC kennt, weiss, dass er dies seit Jahren gern und oft tut. Also sollten wir uns von solchen Aussagen nicht ins Bockshorn jagen lassen und weiter unseren Weg gehen und die Davoser schleunigst „usewüsche“.

9 Gedanken zu „Vorentscheidung oder Hoffnung für Davos?

  1. Auf solche Aussagen geh ich gar nicht mehr.. Entscheidend ist wer morgen auf dem Eis steht, bis dahin gehe ich davo aus, dass RvA aufläuft…

  2. @zsc10: Richtig, da sich dieser Artikel aber auf die Aussage von Arno Del Curto beruht, wäre ich mir mit dem Ganzen noch nicht 100% sicher. Wir kennen den Arno und seine Psychospielchen langsam zu gut….

  3. Egal ob er spielt die Murmelifigger werden gefickt. Und 100% kann man mit einem gebrochene. Finger nicht geben und ist sehr ungesund aber wenn es ihm das Wert ist nur zu.

  4. Super Bericht/Analysen/Vorschau etc. ..und die Davoser schleunigst “usewüsche”. Jawoll 🙂 Cool! Vielen Dank! Gr.A.

  5. Es kommt immer auf die quelle drauf an. Laut TA werden rva und sciaroni morgen spielen. Rva mit spezialschiene… Bis morn schwald;)

  6. Bei der NZZ wurde angegeben, dass die Rückkehr von RvA unklar ist. Ich glaube auch das der heute vielleicht aufläuft.

  7. d’Ratte hät gspielt – doch es langed nööööd !!
    Aja, Dani Kurmann du x!!¦|¬§¨X!!

  8. Und hender immer no Pipi im Hösli wegem R.v.Arsch? Sieg und 1:2 isch ä Frecheit gxi fuck Schirri.

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