HC Fribourg-Gotteron – ZSC 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Angriff auf Platz 6?
Nach der Play-off Qualifikation letzten Dienstag gegen Rapperswil galt es heute in Fribourg die Konzentration hoch zu halten, wenn man noch ein Wörtchen um den 6. Platz mitreden wollte.

Sulander von Beginn an, Bühler vergibt Führung
Ari Sulander durfte heute wieder von Beginn weg ran, da sich Lukas Flüeler noch nicht wieder 100% von seiner Verletzung erholt hat. Zum Start der Play-off’s aber sollte er wieder im Tor stehen. Sulo war sofort gefordert, da die Zürcher früh eine Strafe kassierten. Danach entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel mit kleineren Vorteilen für Gotteron. Chancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware. Eine der wenigen Möglichkeiten hätte Cyril Bühler in der 13 Minute zum 0:1 für den ZSC ausnützen müssen. Der Chance in Unterzahl ging ein Abspielfehler von Huet heraus. Das erste Drittel endete Leistungsgerecht Unentschieden, 0:0.

Drachenfeuerwerk im Mitteldrittel
Das zweite Drittel begann mit einem Offensiv-Feuerwerk von Fribourg-Gotteron. Dies gipfelte in der 23 Minute im 1:0 für Fribourg durch Hasani. Fribourg powerte weiter, die Zürcher hatten wenig bis gar nichts entgegen zu setzen und musste froh sein, dass die Fribourger nicht mehr aus ihren Chancen machten. In der 29 Minute zeigten das Heimteam den Zürchern was ein gutes Powerplay ausmacht: genau Pässe, viel Bewegung und Zug auf’s Tor. Sulander konnten nur mit grosser Mühe und Not einen weitern Treffer verhindern. Die Zürcher hatten während des ganzen Mitteldrittel keine nennenswerte Torszene, was im Anbetracht der nahenden Play-Off’s nicht wirklich positiv stimmt.

Popcorn „Choreo“ als Highlight!!!!!!!!
Obwohl das Spiel aus Zürcher Sicht nicht wirklich der Hit war, soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Stimmung im Gästesektor hervorragend war. Nach der Aktion „Bier für die Welt“ folgte heute die nächste skurrile Fanaktion – die Popcorn Choreo!!! Was für ein Spass 😉
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Schnelles Gegentor und der Zett erwacht
Das dritte Drittel begann wie das Zweite aufgehört hatte – mit Vorteilen für Fribourg-Gotteron. Und nach einem haarsträubenden Fehler von John Gobbi in der Mittelzone, konnte Plüss in der 42 Minute ohne grosse Probleme das 2:0 erzielen. Hartley’s Team schien geschlagen. Doch wie schon einige Male in dieser Saison gesehen, kehrten die Zürcher ins Spiel zurück, als es niemand mehr erwartete. Zuerst Bastl mit einem Tor, welches aber aberkannt wurde, aufgrund eines hohen Stock’s. Keine 30 Sekunden später aber durfte wirklich gejubelt werden. Jeff Tambellini der Torschütze nach einem unwiderstehlichen Solo von Ambühl durch das gegnerische Drittel.
Und plötzlich war der ZSC am Drücker. Eine Chance nach der anderen war die Folge davon. Doch Pittis, Bastl und Baltisberger vergaben nacheinander den Ausgleich.
Sogar das Powerplay war richtig stark. Aber wie auch bereits häufig in dieser Saison, machten die Zürcher wenig aus ihren Chancen.
Die letzte Grosschance vergab Patrik Bärtschi in der 58 Minute, als er allein vor Huet scheiterte. Auch mit Timeout und einem zusätzlichen Feldspieler gelang der Ausgleich nicht mehr.

Schade, aber 17 Minuten gutes Hockey reicht halt nicht. Möchte man um den Titel nur ein kleines Wörtchen mit reden, dann muss man eine solche Leistung über 60 Minuten bringen.
Morgen geht die Quali gegen Genf-Servette zu Ende.
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2 Gedanken zu „HC Fribourg-Gotteron – ZSC 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

  1. by schwald? verdammt, i ha mir doch grad erst mini antibloghasstirade abgwöhnt… aber i wertes als, jede dörf mol 😛

  2. De Bricht isch also tip top, da gits gar nix zdiskutiere… 😉 und nei ned jede därf, aber es will ja au ned jede…

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