ZSC – HC Davos 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1) n.V.

Mit dem HCD war heute ein weiterer Meisterkandidat Gegner. Der Z startete stark und kam durch Ambühl zur ersten Chance. Sein Solo war herrlich, aber nicht von Erfolg gekrönt. Weitere Chancen auf ein erstes Tor folgten. So scheiterte Kolnik nur an Genoni, wenige Sekunden nach Ambühl’s Alleingang. In der vierten Minute dann die Erlösung auf den Rängen: Ein Schuss von Monnet stochert Pittis hinter die Linie. Das wars bereits vom ersten Drittel – der Z erfreulich aktiv und mit vielen erfolgreichen Spielzügen.

Im Mittelabschnitt, nach genau der Hälfte des Spiels, kam es noch besser. Zuerst verwertete Ryser die Vorarbeit von Cunti in die Maschen (29′) und wenig später versenkte Monnet gekonnt eine Ablage von Bastl. Es machte Spass, das Hockey der Zürcher. Davos nun genervt und immer wieder mit Fouls, die aber zum Erstaunen durch Schirri Mandioni reihenweise übersehen wurden. In der 39. Minute wäre wieder zwingend eine Strafe gegen Davos fällig geworden, die wieder nicht ausgesprochen wurde. Hartley’s Team haderte etwas mit dieser Tatsache und Davos nutzte dies aus. Das 3:1 wenige Sekunden vor Drittelsende war da.

Obwohl das im Stadion niemand erahnte, war es so etwas wie die Wende im Spiel. Im Schlussabschnitt zeigte sich der Z nicht mehr mit den selben schönen Kombinationen wie noch Minuten zuvor. Davos war nun aktiver und mit der nötigen Kaltblütigkeit. Nach 44 Minuten fiel der Anschlusstreffer und acht Minuten später sogar der Ausgleich. Trotz einem Aufbäumen in den letzten Minuten, war der ZSC plötzlich zufrieden mit dem Punkt für die Overtime.

Den Extra-Punkt sicherte Joggi den Bündnern, die einen glücklichen Sieg feierten. Fazit aus Zürcher Sicht: Trotz absolut untolerierbaren Entscheidungen der Head’s war der Z am Schluss auch selber für diese Niederlage verantwortlich. Denn er verpasste es nach dem dritten Treffer, dem Gegner den entscheidenden K.O.-Schlag zu verpassen! Schade!

ZSC - HC Davos im Hallenstadion, Zürich. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

ZSC - HC Davos im Hallenstadion, Zürich. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

3 Gedanken zu „ZSC – HC Davos 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1) n.V.

  1. 39min Eishockey spielen genügt nicht. Kolnik ist gar nix sowas schlechtes, schlimmer als Nylander. Beim 4:3 greift Luki total daneben. Echt schade aber wohl besser wenn wir eher auf Zug treffen als wir siebter und Davos erster.

  2. ich weiss nicht, woran es gelegen hatte, dass der zsc noch 4 gegentore kassierte…
    flüeler ist ein orientierungsloser mann, jeden 2. schuss lässt er abprallen.

  3. scheiss auswertung, scheiss powerplay und dann schlussendlich scheiss schirientscheid der den untergang eingeleitet hat! uf guet dütsch gsait, aber egal was passiert, sie haued nie eine um!

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