Ein Derbysieg als Moralspritze

Die Meldung der beiden Abgänge beim ZSC – Adrian Wichser (endgültig zu Rapperswil) und Ari Sulander (Rücktritt auf Saisonende) – liesen den unglaublich wichtigen Derbysieg am Sonntag fast erblassen. Sportlich aber war der Vollerfolg von grosser Bedeutung und er verhindert das noch tiefere Eintauchen in den Strichkampf – vorderhand zumindest.

Erfreulich waren besonders die Umstände, unter welchem der Sieg eingefahren werden konnte. Auf der einen Seite war da die starke Leistung von Flüeler bei einem engen Spielstand, wurden ihm doch genau diese Qualitäten in derartigen Situationen abgesprochen. Andererseits steht die Tatsache da, dass der Z ungemein effizient spielte und sich sogar von einem verloren gegebenen Vorsprung unbeeindruckt lies. Zugegeben, der Treffer war glücklich, aber wie oft ist diese Saison schon der umgekehrte Fall eingetroffen?

Und sowieso zählt aktuell nur die Zukunft und dort wartet erst einmal am Freitag Ambri. Anschliessend folgt mit der Länderspielpause auch der letzte Unterbruch vor den Playoffs. Somit gibt es auch die letzte Chance seine Form zu finden. Oder anders gesagt: Gegen die Gegner Lugano, Zug, Davos, Fribourg, Rapperswil und Genf müssen nicht nur die Punkte her, welche für die Qualifikation der Top 8 nötig sind, sondern so viele wie nur möglich – um so die Form zu finden und das Selbstvertrauen endlich auf ein vernünftiges Level zu bringen.

Also, auf in die letzten Spiele unter dem Motto „Gemeinsam zum Erfolg: Mir singed und schreied für eu. Ihr kämpfed und fightet für eus!“

Was denkt ihr dazu? Welche Platzierung erreicht der ZSC noch? Macht mit bei unserer Umfrage!