ZSC – EHC Biel 2:5 (2:1, 0:2, 0:2)

Was will man da noch schreiben? Ein gefühltes Chancenverhältnis von 50 zu 5 und dennoch eine Klatsche in einem der wichtigsten Partien in dieser Saison.

War der ZSC im ersten Abschnitt noch die klar bessere Mannschaft und wurde mit einer 2:1 Führung nur schlecht belohnt, so geriet er im Mittelabschnitt zu stark in die Passivität. Kaum Emotionen, wenig zwingende Aktionen – im Powerplay noch weniger als bei nummerischem Gleichstand – und die vorhandenen Chancen versandeten allesamt in der miserablen Chancenauswertung. Bob Hartley brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Im Powerplay hätten wir das Tor nicht einmal getroffen, wenn dieses die Grösse eines Scheunentors hätte“.

Allgemein war das Powerplay die schlechteste Disziplin der Zürcher. „Wie in dieser Saison bisher immer“, konstantierte Geering richtig und Hartley meinte dazu weiter: „Die Chancen haben wir und diese verwerten wir auch dann nicht, wenn wir noch mehr Videoanalysen betreiben“.

Damit ist eigentlich alles zum heutigen Spiel gesagt. Der Z ohne Emotionen und wenig Nervenstärke ist im wichtigsten Moment geschlagen. Das Problem liegt in den Köpfen, und sollte nicht blitzartig etwas dagegen unternommen werden, dann wird auch in dieser Saison der Viertelfinal die Endstation sein! Wir blamieren uns zurzeit vor der kompletten Liga und das ist keine negative Einstellung, sondern die schmerzhafte Realität!

13 Gedanken zu „ZSC – EHC Biel 2:5 (2:1, 0:2, 0:2)

  1. Chancen hatten wir aber nix war’s. Powerplay wie immer scheisse und Boxplay genau so schwach. Die Ausländer sind echt nicht viel auser Jeff. Kolnik bitte für Down o. Pittis. Ach ja und wir haben leider kein Berra…

  2. wie wärs mit einer woche powerplaytraining?
    jedesmal, wenn es kein tor gibt heisst das 10runden laufen für die spieler! und dies solange, bis 99.9% der powerplays ein tor ergeben im training. dann sollte es hoffentlich auch bei 6 gegen 3 mal ein tor geben.

    und ja, flüeler war für mich der beste zürcher heute. klar hat auch er ein-zwei tore mitzutragen, aber ist dennoch am wenigsten an der niederlage schuld.

    wo bleiben die verdammten emotionen? und nein, ein grinsen nach dem spiel gehört nicht dazu gobbi!!!

  3. Absolut Gobbis Gesichtsausdruck war absolut überflûssig! Wer 2:5 verliert muss nich derart lächeln… Als ob er sich noch gefreut hätte..

  4. Gobbi ist für mich eh ein Schwachkopf. Er probiert hart zu spielen fliegt aber nur dauernd auf die Fresse. Ist hinten nervös und überfordert, ach und seine Pässe sind voll scheisse. Aber zum Team das Boxplay ist genau so Mist.

  5. Gobbi, mit seinem aroganten lächeln, hat mir noch den rest gegeben..
    Tamb schüttelte nur noch den Kopf und seger hätte wohl am liebsten beginnen zu weinen..

    Berra: DANKE Herr Salis!

    Es ist ein Psychisches Problem, kein Spieler hat richtiges Selbstvertrauen – keine Entschlossenheit – Keine Spontanität auf dem Feld… So eine nervöse Manschaft hab ich selten gesehen.

    Hoffe und Glaube, dass Kolnik den gefordeten Schwung bringt, der freut sich schon nur, wieder auf dem Eis zu stehen.

  6. berra und genoni halte isch es ding der unmöglichkeit gsi! de berra isch i de playoff im 07 igsetzt worde, d.h. sie hätted bis vor kurzem nur ersatzgoalie si chöne hinter em sulo…

  7. Be de meiste Spieler sind eifach die beste Zite verbi.
    Es übernimt keine en Leaderposition, jede spelt ächli met, übernimt aber kei verantwortig. konsequente Zug ufs Tor sowie en böse typ under de Truppe fehlt.
    Top vo de Saison klar Cunti und Jeff.
    Seger wie Blindi wit weg vo de Form.

  8. Hmm, bin mir da nicht so sicher wie du Aiden: Haben mit Ambühl, Bärtschi, Monnet und auch Bastl eigentlich Spieler im besten Hockeyalter.

    Und hinther kommen Talente wie Kenins, Geering, Cunti und auch Schäppi, welche allesamt die nächste Generation verkörpern können.

    Aber es stimmt doch irgend etwas im Kopf nicht, die letzten Jahre haben den Spielern zugesetzt. Der steigende Druck aus dem Umfeld nach einem Titel haben die Mannschaft den Glauben gekostet und dieses Problem löst sich nicht durch Training oder einige neue Spieler..

  9. metaltraining, sitzige bi psychologe und anderne gehirnklemptner… das problem muess sich irgendwie löse lo…

  10. Jap das isch de Asatz und wämer no kein Mentaltrainer hät im Staff, dänn wär jetzt ändgültig de Zitpunkt defür!

  11. Namal churz zum Sulo: Ihm sini Ziit isch verbi! er isch 43i.. aber en Lukas Meili oder en Wolf, nimmt mer nie ufe, mer muess au en guete 2. goali ufbaue.!

    Jede spieler muss mal selber ih sich inegah, und usefinde, was er chan besser mache!

  12. @zsc10:
    Die Chance das Meili oder Wolf nächstes Jahr Back-up sind von Flüeler erachte ich als realtiv hoch. Würde mich schwer erstaunen, wenn Sulo noch einen weiteren Vertrag für die 1. Mannschaft bekäme.

Kommentare sind geschlossen.