ZSC – EV Zug 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Neues Jahr – neue Chance! So das Motto der Zürcher am heutigen Nachmittag, welche wieder mit Lukas Flüeler im Tor und ohne den verletzten Cyrill Bühler das Spiel gegen den EV Zug in Angriff nahmen.

Der Start in das neue Kalenderjahr war vielversprechend, brauchte Cunti doch nur gerade 74 Sekunden um den ersten Treffer zu erzielen. Blaine Down störte Damien Brunner bei dessen Versuch einen Angriff einzuleiten. Tambellini (hinter dem Tor) bediente den vor dem dem gegnerischen Tor vergessenen Luca Cunti und es hiess 1:0. Auch danach war vom Leader wenig zu sehen. Der ZSC, mit cleverem Spiel, zeigte in der 11. Minute eine nächste grosse Aktion. Domenico Pittis war als zweiter Zürcher in Vergessenheit geraten und scheiterte mit seinem Schuss nur an der Torumrandung. Es war wie so oft in dieser Saison: der ZSC eigentlich besser, aber mit nur einem Tor Vorsprung schlecht belohnt.

Nach der ersten Pause waren es dann aber die Gäste, welche für gehörigen Wirbel vor Lukas Flüeler sorgten. Die Hintermannschaft des Z offenbarte in den ersten zehn Spielminuten des Mitteldrittels ordentlich Limiten, aber für einmal kassierten sie keine Gegentreffer. Monnet machte in der 37. Minute das, was sich Viele auf den Zuschauerrängen wünschten: Das zu diesem Zeitpunkt so wichtige 2:0. Pittis täuschte an, dass er um Markkanens Tor fahren werde, dieser verschob sich und sah den Pass auf die andere Seite nicht genügend früh. Dort stand Monnet, welcher die Scheibe aus spitzem Winkel in die Maschen beförderte! Ein sehenswerter Treffer.

Ganz so souverän marschierten die Zürcher aber dennoch nicht durch die Partie. Im letzten Drittel tauchte Casutt alleine vor Flüeler auf und traf mit einem schönen Slapshot zum Anschlusstreffer. Normalerweise wäre der ZSC nun in totale Panik geraten, doch diesmal sah die Realität etwas anders aus. Er erspielte sich weitere Chancen und einige ZSC Akteure hatten den dritten oder sogar vierten Treffer auf der Schaufel. Doch es mangelte weiter an Effizienz.

Trotz allem brachte der ZSC dieses Spiel über die Runden und wurde so mit den ungemein wichtigen drei Punkten belohnt. Nach dem Sieg gegen den Leader steht am Freitag aber nun die Bewährungsprobe an. Der ZSC empfängt Rapperswil und muss dort zeigen, dass auch gegen schwächere Gegner ein Erfolg möglich ist!

5 Gedanken zu „ZSC – EV Zug 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

  1. habt ihr den pass von pittis gesehen bei der zweiten kiste von monnet? backhand-flip von hinter dem tor seitlich leicht über’s netz genau auf’s monnet’s stock – wältklass 🙂
    habt ihr auch gesehen, wie viel eiszeit der mc carthy gehabt hat in diesem match und wie der gefightet hat bis zum letzten? ich konnte die checks gar nicht mehr zählen, soviele hatte der in diesem match ausgeteilt – wältklass too 🙂

  2. Der Pass von Pittis war absolute weltklasse. Noch mehr aber hat mich der Einsatz von McCarthy beeindruckt. In jedem Zweikampf vor Flüelers Tor, war er der Einzige, welche konsequenzt den Mann wegarbeitete und nicht nur herumstand. Sollten seine Teamkollegen mal ein Beispiel daran nehmen.

  3. @Roman: Nein Nein, keine Sorge. Hat sich heute einfach per Zufall so ergeben. Normalerweise tun wir dies nur in den Playoffs oder zu speziellen Anlässen (80 Jahre Jubiläum etc). Also kein zsclionstv light und noch viel weniger eine Kopie davon!

  4. Der Pass von Pittis kommt einmal von 20mal an. Der Einsatz von McC ist gut aber nach vorne nicht so wirklich toll. Das ganze Spiel war naja solala, gegen ein starkes Zug sieht alles anderst aus.

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