Rück- und Ausblick Teil 3: Verteidigung 2/2

Über Weihnachten und Neujahr möchten wir ein erstes Resümee über die bisherige Leistung des ZSC-Teams ziehen. Wir tun dies im Rahmen jedes einzelnen Spielers mit einer Note zu seiner bisherigen Saisonleistung mit Begründung und einem kurzen Ausblick auf das neue Jahr und der aktuellen Vertragssituation. Selbstverständlich sind diese Bewertungen und Meinungen individuell. Teilt uns also eure Meinung zu besagtem Spieler mit, ob ihr in besser oder schlechter beurteilen würdet.

Mathias Seger #15:
Note: 3-4
Begründung:
Der Zürcher Captain konnte erst später in die Meisterschaft einsteigen, da er noch eine Verletzung am Auge auszukurieren hatte, welche er sich in einem Vorbereitungsspiel in Küsnacht zuzog. War bisher aber noch nicht in der Lage sein Potenzial als Aggresivleader auszuschöpfen. Am besten lässt sich dies mit der Strafenstatistik untermauern: in der laufenden Saison war Segi weniger als eine Minute pro Spiel in der Kühlbox – im vergangenen Jahr waren es noch über zwei Minuten pro Partie.
Ausblick:
Mitte Dezember wurde das Aushängeschild der Zürcher 34 Jahre alt und steht damit definitiv im Spätherbst seiner Karriere. Seinen Job als Captain macht er aber immer noch vorbildlich und setzt sich intensiv für die Interessen der Mannschaft ein. Obwohl sein Vertrag Ende Saison ausläuft, dürfte er ein weiteres Jahr beim ZSC bleiben.

Daniel Schnyder #18:
Note: 5-
Begründung:
Wie Andri Stoffel ist auch Daniel Schnyder ein ZSC Eigengewächs und ein stiller „Chrampfer“. Obwohl unauffällig, machte er diese Saison einen sehr guten Job. Besonders seine +/- Bilanz lässt sich ordentlich an und liegt mit +9 an der Teamspitze. Auch bezüglich Scorerwerten ist es Schnyders’s beste Saison beim ZSC, hat er doch bereits zwei Tore und sechs Assists auf seinem Konto. Kam unter Bob Hartley vermehrt zum Einsatz und hat diese Chance genutzt.
Ausblick:
Auch der Vertrag von Daniel Schnyder läuft im kommenden Sommer aus. Doch die Tatsache, dass er aus dem eigenen Nachwuchs stammt, mit Jahrgang 85 noch relativ jung ist und diese Saison positiv auffiel, sollte ihn in den engeren Kreis der Favoriten für einen weiteren Vertrag bringen. Besser Daniel Schnyder mit einem weiteren Vertrag versehen, als einen durchschnittlichen Verteidiger aus einem anderen Team.

Luca Camperchioli #22:
Note: keine Bewertung möglich
Begründung:
Ein junges Talent, welches seine Duftmarke diese Saison erst in der NLB setzen konnte. In neuen Partien punktete der Verteidiger achtmal (5 Tore / 3 Assists). Beim ZSC stand er bisher 17 Mal im Aufgebot, fiel aber nie wirklich auf.
Ausblick:
Ist hier vielleicht ein verborgenes, noch nicht entdecktes Talent zu finden? Eventuell sollte Bob Hartley in nächster Zeit mehr auf Camperchioli setzen? Eine der grössten Unbekannten im Zürcher Team. Verfügt noch über einen Vertrag bis im Jahr 2014.

Cory Murphy #27:
Note: 3-4
Begründung:
Ein klassischer Blueliner, welcher im Powerplay jederzeit für ein Tor gut ist. Jederzeit, ausser wenn er verletzt ist und dies war bei Cory Murphy zwischen Anfangs Oktober und Ende November der Fall. In den übrigen 14 Partien wäre es vermessen von einem grossartigen Eindruck zu sprechen. Gerade einmal zwei Tore waren seine Ausbeute. Dafür beendete er am 3. Dezember 2011 die unfassbar lange Torlosigkeit im Powerplay beim ZSC – bei seinem Comeback!
Ausblick:
Letztes Jahr viel in der Kritik gestanden, aber gar nicht so schlecht. In diesem Jahr verhält sich es etwas umgekehrt: die Kritik ist verstummt, aber die Leistungen doch eher bescheiden. Wär ein wichtiger Part im Spiel der Zürcher in Richtung Playoffs, wenn Murphy noch einmal in Fahrt kommt. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus und hier kann definitiv eine Veränderung durchgeführt werden.

John Gobbi #43:
Note: 3+
Begründung:
Auch John Gobbi ist ein Neuzuzug, wie Robin Breitbach stammt auch er aus dem Team von Chris McSorley. Mit viel Vorschusslorbeeren in Zürch angekommen, ist die Ernüchterung über Gobbi mittlerweile gross geworden. Obwohl auch er von einer Verletzung heimgesucht wurde, sind seine Leistungen keinesfalls genügend.
Ausblick:
Das Gobbi Eishockey spielen kann und durchaus auch für Furore sorgen kann wird nicht angezweifelt, dafür braucht es aber noch einige gewaltige Steigerung. Zeit genug hat er dafür ja, läuft sein Vertrag noch bis in das Jahr 2014 und sollte er in den Playoffs den Unterschied machen, dann wird der Saisonstart als „Angewöhnungszeit“ abtaxiert.


7 Gedanken zu „Rück- und Ausblick Teil 3: Verteidigung 2/2

  1. habt ihr getrunken? fehler bitte korrigieren!
    ps: zu offensichtlich, dass ich ihn nennen will…

  2. Seger hat anscheinend einen rentenvertrag erhalten: 3 jahre soll er bleiben und erhält dafür 1million franken
    Ja richtig 1’000’000 stutz

  3. de schnyder het die best +/- bilanz vode mannschaft, sind daher wohl ehner die andere wo amigs en schritt zspat choemed….

  4. was soell das heisse iisziit isch au wichtig? fakt isch wenn er ufem iis stat gits meh goals als gegegoals, und nach ueber 30 spiel spillt da de zuefall au kei rolle meh…

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