Rück- und Ausblick – Teil 1: Torhüter

Über Weihnachten und Neujahr möchten wir ein erstes Resümee über die bisherige Leistung des ZSC-Teams ziehen. Wir tun dies im Rahmen jedes einzelnen Spielers mit einer Note zu seiner bisherigen Saisonleistung mit Begründung und einem kurzen Ausblick auf das neue Jahr und der aktuellen Vertragssituation. Selbstverständlich sind diese Bewertungen und Meinungen individuell. Teilt uns also eure Meinung zu besagtem Spieler mit, ob ihr in besser oder schlechter beurteilen würdet.

Lukas Flüeler #30:
Note: 4-5
Begründung:
Machte in dieser Saison wieder ein Schritt nach vorne. Nachdem er eine durchzogene letzte Saison hinnehmen musste, steigerte sich Flüeler in dieser Saison deutlich. Ab Mitte Oktober wurde ihm die definitive Nummer 1 zugesprochen und diese verteidigte er bis heute. Zwischenzeitlich wurde er in der Statistik – gemessen an der Fangquote – sogar als drittbester Torhüter der Liga eingestuft. Mittlerweile hat er sich dem Tabellenplatz der Mannschaft angepasst und liegt in erwähnter Statistik auf dem siebten Rang.
Ausblick:
Das Problem der Zürcher steht zurzeit definitiv nicht im Tor. Lukas Flüeler zeigt eine ansprechende Saison und sollte er sogar noch eine leichte Steigerung zeigen können, wird er auch weiterhin die klare Nummer 1 bleiben. Viele werfen ihm vor, er habe nicht das Potenzial zu einem „Meistergoalie“. Den Gegenbeweis kann er nur auf dem Eis abliefern.
Hat noch einen Vertrag bis Ende Saison 13/14. 

Ari Sulander #31:
Note: keine Bewertung möglich
Begründung:
Auf sechs Spiele in der Startformation hat es der Altmeister diese Saison noch gebracht und dort zeigte er beim letzten Einsatz gegen Fribourg Gotteron nicht gerade eine meisterliche Leistung. Für eine faire Bewertung fehlen ihm aber Rhythmus und Spielpraxis. Einziges Highlight für den Finnen war der Auftritt mit seinem Sohn bei GCK gegen Thurgau, wo er einen Shootout feiern konnte.
Ausblick:
Die lebende Legende aus dem Zürcher Hallenstadion wird am 6. Januar 2012 43-jährig und steht wohl endgültig vor dem Ende seiner Aktivkarriere. Dennoch kann er im Team immer noch eine wichtige Rolle übernehmen. Ob es jedoch noch einmal für den Nummer-1-Posten reicht, ist zumindest zu hinterfragen. Auch ob er einen weiteren Jahresvertrag als Torhüter erhält ist noch nicht sicher. Realistischer ist eine Anstellung als Trainer im Junioren- oder Torhüterbereich und dies ist auch erstrebenswert, ist doch Ari Sulander eine Identifikationsfigur, die seines Zeichens sucht in Zürich!