ZSC – HC Fribourg-Gotteron 3:4 (1:1, 1:0, 1:2) n.P.

Eine Woche nach der Premiere mit seinem Sohn in der NLB galt es heute für Ari Sulander beim Z wieder ernst. Ebenfalls zurück in der Aufstellung war McCarthy. Er ersetzte Cory Murphy in der Verteidigung.

Wie sehr die letzten Niederlagen dem Team zugesetzt hatten, zeigte die Reaktion Segers nach der ersten vergebenen Grosschance in der siebten Minute. Der Captain schmetterte seinen Stock an die Bande. Für Frust war aber keine Zeit, denn die nächsten 100%igen Chancen folgten sogleich für den Z. Als nächstes war Cunti in optimaler Abschlussgelegenheit, scheiterte aber an Huet. Im Gegenzug dann der Schock: aus dem Nichts konnte Fribourg seine erste Chance verwerten. Doch der Z setzte sein Spiel fort und kam erneut zu Möglichkeiten, welche für mehr als drei Tore reichen müssten. Bastl und Seger erneut, waren nur zwei, welche sündigten. In der 10. Minute hatte der Z sogar noch Glück nicht einen zweiten Treffer zu erhalten. Ein Abschluss von Fribourg landete vermeintlich im Tor, der Head aber verzichtete auf eine Videoanalyse.

Der Z kam dann doch noch zum Ausgleich im ersten Drittel. Ambühl verwertete, nach einem Durcheinander vor Huet, eine freiliegende Scheibe zum 1:1. Zwar reklamierten die Gäste auf Torhüterbehinderung, doch das Schiedsrichtertrio blieb beim Entscheid. Unmittelbar nach dem Puckeinwurf zum Start des zweiten Drittels, konnte Tambellini mit Down einen Konter lancieren. Der Zürcher Topscorer verzögerte den Schuss clever und erwischte am Schluss Huet im nahen Eck. In der Folge beherrschte der Z das Spiel und er kam erneut zu weiteren Chancen. Aber auch heute mangelte es an der Präzision vor dem Tor.

So kam Fribourg in der 44. Minute zum zweiten Treffer. Es lief zu dieser Zeit eine Strafe gegen den Z., weil Sulo die Scheibe ins Netz beförderte. Das Spiel drehte nun, Fribourg im Aufwind, und als wieder ein Z Spieler in die Kühlbox wanderte, musste das Schlimmste befürchtet werden. Jedoch traf das Gegenteil ein. Tambellini ergatterte sich das Hartgummi und bezwang Huet im Direktduell. Anstatt aber diesen Vorsprung auszubauen, geriet der Z in Rücklage und musste in der 58. Spielminute den erneuten Ausgleich hinnehmen.

Wie gegen Ambri brachte auch diesmal die Verlängerung kein Sieger hervor und es kam zur Kurzentscheidung. In dieser verwertete nur Tambellini für den Z und Sulo wurde gleich dreimal zwischen den Schonern erwischt. Somit stand die erste Niederlage nach der Nati-Pause fest und es besteht nur noch am Freitag die Chance das Jahr versöhnlich abzuschliessen. Es wartet auswärts Genf-Servette!

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Jeff Tambellini entwischt der Verteidigung von Fribourg (Foto: Berend Stettler, zsclions.ch)

2 Gedanken zu „ZSC – HC Fribourg-Gotteron 3:4 (1:1, 1:0, 1:2) n.P.

  1. Und was lernt weihnachtssven? Wünsche werden am 24. Erfüllt ab und nicht bis:) aber ja jeder fängt mal klein an.:)

  2. Vielleicht erleben wir das (Weihnachts)wunder im Feb bis Apr…
    Wer hätte es 2008 gedacht… (Ich habe damals aus Spass vor den Playoffs auf den Z gesetzt) Wettquote bei Sporttip 7.5! Wenn jeder auf Sporttip ein kleinen oder grösseren Betrag setzen, wird die Quote sinken, vielleicht braucht der Z genau diese Unterstützung!!!
    (ist natürlich nicht ganz ernst gemeint…)
    Ich verlür de Glaube ned, au wenns schwer fallt!!!
    ZSC bis in Tod!

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