Phil Baltisberger – Portrait einer Nachwuchshoffnung

Wir möchten euch auf zscblog.ch künftig einmal pro Saison einen hoffnungsvollen und talentierten Nachwuchsspieler aus den Reihen von GCK präsentieren. Es sind Spieler, welche das Potenzial haben, in den nächsten zwei bis drei Jahren auch in der obersten Spielklasse beim ZSC zu bestehen. Dass die Nachwuchsarbeit der ZSC-Organisation vorbildlich ist steht ausser Frage. Da aber die Talente nur wenige Chancen erhielten in der ersten Mannschaft aufzulaufen, wanderten Viele ins Ausland oder sogar zu anderen Schweizer Clubs ab. Offensichtlich aber scheint dieser Umstand nun erkannt worden zu sein und vor Weihnachten durften jeweils zwei Nachwuchsspieler mit dem ZSC an den Spieltagen mitreisen, womit die Jungen erste Erfahrungen sammeln könnten. Mit einem ersten Potrait über Phil Baltisberger möchten wir die Serie starten und freuen uns auf Euer Feedback!

Potrait Phil Baltisberger – GCK

Er ist jung, sehr jung sogar und spielt bereits in der zweitobersten Spielklasse der Schweiz bei GCK. Erst im vergangenen November wurde Phil Baltisberger 16 Jahre alt, seiner Körperpostur ist dies kaum anzusehen, denn der Verteidiger bringt mit 185 cm Grösse und fast 90 Kilogramm eine ordentliche Menge an Masse mit.

Phil Baltisberger bei GCK im Einsatz

Das ehrgeizige und ambitionierte Jungtalent aus den eigenen Reihen lernte das Hockeyspiel zusammen mit seinem Bruder Chris. Gemeinsam machten Sie das Eisfeld des EHC Urdorf’s unsicher. Vor zwei bis drei Jahren bekam der aktuelle KV-Lehrling dann die Möglichkeit beim ZSC Fuss zu fassen, über die U15 und die U17 gelangte er in der laufenden Saison bereits in den Kader des Farmteams des ZSC. Die Stufe U20, besser bekannt unter Elite A, liess er fast komplett aus – nur gerade vier Spiele in der vergangenen Saison absolvierte er auf dieser Stufe. Und dies obwohl er eigentlich noch die Berechtigung hätte in der U17 zu spielen.

 

 

Eines seiner Vorbilder ist Mark Streit. Der aktuelle Captain der New York Islanders spielte selbst fünf Jahre beim ZSC, ehe es in nach Nordamerika verschlug. Auch Phil Baltisberger’s Ziel ist es, eines Tages in der vermeintlich besten Liga der Welt zu spielen. Doch vorderhand kümmert sich das Nachwuchstalent um seine kaufmännische Ausbildung und vor allem seiner Hockeykarriere in der Schweiz. Sein Bruder Chris kam in der laufenden Saison bereits zum Debüt beim ZSC. Die damalige Nummer 26 bestritt sieben Partien und gab dabei einen Assist.

Wie sein vier Jahre älterer Bruder wird aber wohl auch Phil in der nächsten Zeit zu seiner Premiere beim ZSC kommen, sind doch seine spielerischen und körperlichen Fähigkeiten kaum zu übersehen und so über kurz oder lang auch ein Thema für Bob Hartley. Ob dies nun noch in der laufenden oder doch eher in der nächsten oder übernächsten Saison der Fall sein wird spielt keine Rolle, denn Phil Baltisberger hat genügend Talent um eine wichtige Stütze in einem NLA-Team zu werden. Vorderhand wird sich Phil nun zuerst seine Sporen mit GCK abverdienen müssen, mit welchen er dieses Jahr die Playoffs erreichen möchte und zurzeit auf sehr guten Weg dazu ist. Zudem steht er noch in der erweiterten U20 Auswahl der Nationalmannschaft, welche dieses Jahr in Calgary die Weltmeisterschaft bestreitet. Den ersten Cut hat er am Donnerstag überstanden und er reist nun gemeinsam mit dem noch verbliebenen Kader nach Calgary, wo am 24. Dezember die endgültige Entscheidung fällt ob er auch noch die letzte Kaderselektionierung übersteht. Dort möchte er auf internationaler Ebene weitere Erfahrungen sammeln und seine Fähigkeiten verbessern.

Muss noch ein Gitter tragen - Phil Baltisberger

Er selbst sieht seine Stärken im Verständnis für das Spiel, dem Positionsspiel in der Verteidigung und seinem Slapshot von der blauen Linie. Im Powerplay und Boxplay fühlt er sich am wohlsten und kann dort seinen scharfen Schuss ab und an einsetzen: Die besten Voraussetzungen um ein zukünftiger Blueliner zu werden. Ganz grundsätzlich müsse er sich noch überall verbessern, doch besonders im läuferischen Bereich sei noch einiges an Potenzial vorhanden, meint Phil selber.

Wir wünschen Phil Baltisberger auf diesem Weg alles Gute für seine Zukunft und hoffen ihn bald im Hallenstadion – in einem blau-weiss-roten Trikot – spielen zu sehen.

12 Gedanken zu „Phil Baltisberger – Portrait einer Nachwuchshoffnung

  1. Mal äs riesä Komplimänt zu däm wo da immer diä Artikel schribt. 🙂 Mä gseht da hät öpert ächt Ahnig und intressiärt sich für s Hockey sowiä d Hintergründ. Ich find eueri Sitä super und finds cool dass da chli ärsthafter diskutiärt wird. nöd nur über Pyros und Stimmig….

  2. Graf: das wird nie eintreten..
    Lukas Stoop, welcher den HCD verlässt.. war früher auch bei GCK. doch unser herr salis wollte ihn nicht.

  3. super sach das da mit dem artikel…….aber wieso nume eine pro saison?hämer nöd meh talent pro saison? ;-D aber cool,witer so mite artikel ;-D

  4. @Chlini: Besten Dank für das Kompliment.
    @Nocomment: Danke auch für deine positive Rückmeldug und natürlich haben wir mehr als nur ein Talent, da aber eine seriöse Aufbereitung zeitintensiv ist, rechnen wir mit einem Portrait. Ziel ist aber klar mehr davon!

  5. Sind Kenins, Schäppi etc. keine junge Spieler? Unter Hartley wurden die schon immer gefordert. Vorbildlich!!!!!!!!
    Überflüssig also.
    Ps; Schriebe, was Baltisberger seit, ischt keine Kunscht :/
    Hopp Blog haha

  6. @Spirig: Und wie lange ist Hartley schon am Werk? Wie lange gibts die Nachwuchsabteilung schon? Wieviele Teamstützen sind aus dem eigenen Nachwuchs? Wir haben trotz riesen Nachwuchskader kein Brunner, kein Sprunger oder Pestoni im Team.
    Am meisten Hoffnungen ruhen bei mir auf Geering und Cunti. Aber andere Ansichten sind natürlich gerne erwünscht.

    Zu deinem ps.:
    Nunja, es ist halt schon nicht ganz so einfach wie Du Dir vorstellst. Es ist ja nicht unser Vollzeitjob. Nächstes Mal wäre ich Dir für eine etwas sachlichere Kritik ganz dankbar!

    Gruess Sven

  7. zsc10: also keiner wird es gelesen haben ausser salis????????????

    kai kritike am blog! dafür bin i do: scheiss blog, sven selbst fondue isch besser als din bricht 😛

  8. de einzig fan wos händ isch sicher bereit für de neu blog z schriebe 😛

  9. Chan ja dän Mal en Bricht über Trummle i de Fankurve verfasse, de einzig Fan 😉 gäl Graf?

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