ZSC – HC Ambri-Piotta 2:3 (0:1, 2:0, 0:1) n.P.

Zum Weihnachtsspiel traten die Zürcher erneut mit zwei jungen Spielern an. Diesmal erhielten El Assaoui und erneut Hüsler die Chance. Und ganz nach dem Motto: „Geben und Nehmen“ verteilte der Z in den ersten Minuten Geschenke an Ambri. Unkonzentriert und wieder ohne den letzten Willen trat das Team von Bob Hartley an. Und in der siebten Minute war dann endgültig Bescherung. Walker war für das 0:1 besorgt und brachte damit den Z in Rücklage. Nur gerade einmal kam der Z wirklich gefährlich vor Schaefer’s Tor. In der 16. Minute scheiterte Ambühl mit seinem Abschluss an der Schulter.

Etwas besser liess sich die Geschichte im zweiten Abschnitt an. Da besass der Z mehr Spielanteile und so auch mehr Chancen. In der 26. Minute hatte der ZSC durch Blaine Down eine riesen Chance. Doch er scheiterte alleine vor dem Tor. Aber als ob dies ein Weckruf war, traf Cunti Sekunden später zum Ausgleich. Sein Versuch, einen Pass zum freistehenden Down zu spielen, lenkte ein Verteidiger unglücklich ins Tor. Nun hatte das Heimteam endgültig die Oberhand und in der Halle – vor etwas mehr als 9100 Zuschauern – entstand so etwas wie Stimmung. Es brauchte aber eine Strafe gegen Ambri, einen cleveren Pass durch Cunti (hinter dem Tor hervor) und einen konsequenten Abschluss von Tambellini, ehe der nächste Treffer fiel. Zu diesem Zeitpunkt waren 39. Minuten absolviert.

Beinahe schien der Z das Spiel im Griff zu haben, denn der letzte Abschnitt war nur noch mit wenigen Chancen versehen. Ambri unternahm als erstes etwas gegen diese Flaute, welches bereits 140 Sekunden vor dem Schluss Schaefer ersetzte. Diese Massnahme schien keine Wirkung zu zeigen bis zur letzten Sekunde! Dann aber zappelte die Hartgummischeibe erneut in Flüelers Tor: Walker mit seinem zweiten Treffer.

Weil die Verlängerung keine Entscheidung brachte, kam es zum Penaltyschiessen. Dort vergaben die ersten 10 Schützen allesamt. Doch irgendwann musste einer treffen und diesmal war es Ambri. Der Z verlor zwei Punkte innert Sekundenfrist und steht so morgen gegen Rapperswil bereits wieder unter leichtem Siegzwang, da ansonsten der Strich wieder bedrohlich nahe kommt.