Langnau – ZSC 0:6 (0:3, 0:1, 0:2)

Eigentlich war der erste Spielabschnitt noch der Ausgeglichenste am gestrigen Abend. Doch das 3:0 auf der Anzeigetafel widerspiegelte dies nicht gerade. Mit einer, zumindest in der laufenden Saison, noch nie gesehener Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse stellten die Zürcher das erste Drittel auf den Kopf. Zuerst durfte sich Monnet im Telegramm eintragen. Der Welsche, der am Samstag noch eine Gedenkpause auferlegt worden war, ging mit gutem Beispiel voran. Bärtschi (18′) und Luca Cunti (20′) taten es ihm gleich und waren für eine sehenswerte Pausenführung verantwortlich.

Im zweiten Abschnitt dann war dem Z nicht mehr nach Tore schiessen und so mussten die mitgereisten Gästefans bis in die 37. Minute warten, ehe Schäppi Ambühl bediente und dieser zum vierten Mal in die Maschen traf. Zwischenzeitlich wurde Robert Esche, seines Zeichen NHL Torhüter, zum zweiten Mal hintereinander ausgewechselt. Es zeichnete sich die sechste Niederlage der Langnauer in Serie ab.

Die Niederlage war zum Auftakt des dritten Drittels besiegelt und hatte es dennoch irgendwo einen Zweckspessimisten im Zürcher Lager, dann zerstörte Cunti dessen Bedenken in der 47. Minute endgültig. Spannung war natürlich längstens keine mehr vorhanden, nur noch die Frage, gibt’s noch einen Treffer? Und frei nach dem Motto: „Einer geht immer noch“, beschenkte sich Cunti gleich selber mit seinem ersten NLA Hattrick.

6:0 bedeutet nicht nur sechs Tore erzielt, sonder auch keines erhalten. Die Leistung der Verteidiger und jene von Lukas Flüeler seien an dieser Stelle ebenfalls noch positiv erwähnt. Bereits am Freitag besteht die Möglichkeit für Hartleys Team erneut zuzuschlagen und sollte die Torproduktivität in ähnlichem Rahmen weiterlaufen – 12 Tore aus den letzten beiden Spielen – dann dürfte auch Ambri eine lösbare Aufgabe sein.

2 Gedanken zu „Langnau – ZSC 0:6 (0:3, 0:1, 0:2)

  1. Korrektur – der Esche wurde eingewechselt. Der Leimbacher stand zu Beginn auf dem Eis und Langnau startete mit 2 Ausländern. Danach kam der Esche rein.

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