HC Lugano – ZSC 3:6 (0:2, 3:2, 0:2)

Es war etwas los in Lugano, denn beide Teams benötigten den Sieg am heutigen Abend um jeden Preis. Für den besseren Start war das Heimteam besorgt, welches nach der Hälfte des ersten Drittels zu einer Druckphase kam und dort Lukas Flüeler mit den ersten Schüssen eindeckte.
In der 17. Minute erhielten die Tessiner zudem die Möglichkeit in Überzahl zu  agieren, aber statt den Führungstreffer zu erzielen, klingelte es im eigenen Tor. Denn Jeff Tambellini nutzte einen Konter in numerischer Unterzahl zum ersten Treffer. Noch immer lief dieselbe Strafe gegen Mark Bastl, als schon wieder ein Tor fiel, auch diesmal für den ZSC. Nach einem Konter drei gegen
zwei, konnte Pittis einen Handgelenkschuss ansetzten, welcher den Weg ist Tor fand. Beinahe wäre Bärtschi noch zum dritten Zürcher Tor gekommen, doch sein Schuss in der 20. Minute war kein Volltreffer.

Besser gespielt und dennoch mit zwei Toren im Rückstand, so musste das Fazit aus Sicht der Tessiner nach dem ersten Drittel lauten. Aber in der 25. Minute klappte es dann endlich mit dem ersten Treffer für das Heimteam. Ein Schuss von Steve Hirschi wurde durch Murray aus
der Luft abgelenkt und unhaltbar ins Tor von Flüeler befördert. Keine zwei
Minuten später zappelte auch noch die Scheibe von Daniel Steiner im Tor – nicht
schon wieder dachten sich die ZSC Fans. Vor der Nati-Pause hatte der ZSC
bereits ein zwei Tore Vorsprung verspielt und am Ende 6:2 gegen Fribourg
verloren. So sollte es aber heute nicht kommen, war es doch Murphy der in der
32. Minute per Slapshot zur erneuten Führung traf. Nach einem Bully konnte der
Rückkehrer abziehen und fand die Lücke zwischen den Schonern von Conz. Nur drei Minuten später aber war wiederum der Ausgleich perfekt. Diesmal traf Conne nach
einem Abpraller bei Flüeler. Aber noch vor der zweiten Sirene war es Pittis zu
verdanken, dass die Zürcher dennoch mit einer Führung in die Pausen gehen
konnten. Die Nummer 9 gelangte plötzlich im Slot ungehindert zum Abschluss und
erwischte Luganos Torhüter zum vierten Mal an diesem Abend. 

Alle warteten auf eine Reaktion der Heimmannschaft im Schlussdrittel, doch irgendwie fehlte es an der nötigen Spritzigkeit. Und als Ambühl noch einen abgeprallten Schuss von Bärtschi in die
Maschen beförderte, da war fast klar, dass der ZSC heute Abend das Eis als Sieger verlassen würde. Aber einmal wurde der ZSC noch geprüft, nämlich dort als Severin Blindenbacher unter die Dusche geschickt wurde und Lugano fünf Minuten in Überzahl spielen konnte. Aber auch dies brachte dem Heimteam nichts mehr und so war es Pittis überlassen das endgültige Resultat zu bewerkstelligen. Das 6:3 war gleichzeitig auch der dritte Treffer von Pittis und somit durfte sich der
Kanadier als Hattrickschütze feiern lassen.
 

Somit endete ein erfolgreicher Abend, der für den weiteren Verlauf der Saison durchaus hohe Bedeutung haben könnte. Der ZSC heute zwar nicht besser, aber zumindest konsequenter im Suchen der Abschlusssituationen und so auch erfolgreicher vor dem gegnerischen Torgehäuse.
Weiter geht’s am Dienstag – erneut Auswärts – gegen Langnau.

Ein Gedanke zu „HC Lugano – ZSC 3:6 (0:2, 3:2, 0:2)

  1. guet neutral gschriebe… zumal em luganesi ordentlich s bluet im gsicht gfehlt hät für 5+spieldur!

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